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Tuning
Geändert am: 03. Januar 2018

Versagensängste beim Sex

Written by  menscore, Published in Tuning
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Versagensängste beim Sex © Wayhome Studio - Fotolia.com

Leistungsangst bestimmt bei vielen Menschen das Leben, vor allem im Job. Doch manchmal übertragen sich Versagensängste auch ins Privatleben und können auch den Sex zu einer echten Belastungsprobe machen. Aber es gibt Hilfe.

Eigentlich sollte Sex Spaß machen. Doch wenn die eigene Angst wächst, nicht gut genug für den Partner im Bett zu sein, ist es schnell vorbei mit der Lust und Leidenschaft.

Die Ursachen von sexueller Leistungsangst

Die Auslöser für solche Sorgen können ganz unterschiedlich sein. Eine vorübergehende oder auch dauerhafte Erschöpfung kann ebenso zu einer mentalen Belastung führen wie eine Krankheit oder die Einnahme von Medikamenten. Leistungsdruck entsteht auch durch Probleme in der Partnerschaft, ebenso wie durch unterdrückte sexuelle Erwartungen, die man dem Partner gegenüber nicht ansprechen möchte oder kann. Letztlich führt auch ein schlechtes Körperbild, etwa die Sorge um das eigene Gewicht dazu, dass man sich selbst zu sehr unter Druck setzt. Bei Männern kommt zudem hinzu, dass sie oft die Befürchtung haben, der Partnerin nicht eine ausreichende Größe bieten zu können. Stresshormone werden vom Körper aber auch dann ausgeschüttet, wenn sich die Sorge einstellt, zu früh zu ejakulieren oder im Gegenteil, zu lange zu brauchen, um einen Orgasmus zu erreichen.

Wie sich sexueller Leistungsdruck auf den Körper auswirkt

Der Geisteszustand kann immer Auswirkungen auf die eigene Leistungsfähigkeit haben. Selbst dann, wenn man mit einem Partner zusammen ist, den man sexuell anziehend findet. Ausgeschüttete Stresshormone sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße verengen. Dadurch gelangt weniger Blut in den Penis und es fällt erheblich schwerer, eine Erektion zu bekommen. Selbst Männer, die sonst sehr leistungsstark im Bett sind, können bei sexueller Leistungsangst plötzlich versagen.

Zu abgelenkt, um den Sex zu genießen

Hat sich die Versagensangst erst einmal in den Gedanken manifestiert, konzentriert man sich nur noch darauf, eine gute Leistung zu erbringen, aber nicht mehr auf das eigentliche Geschehen im Bett. Hieraus kann ein wirklicher Teufelskreis entstehen. Macht man sich so sehr Sorgen um die eigene sexuelle Performance, leidet diese darunter. Das wiederum vergrößert die sexuelle Leistungsangst umso mehr.

Ärztliche Hilfe bei sexueller Leistungsangst

Doch es gibt Mittel und Wege, diese sexuelle Leistungsangst zu überwinden. Zunächst sollte ein Arzt aufgesucht werden, mit dem das eigene Sexualleben besprochen wird. Im Rahmen einer Untersuchung kann ausgeschlossen werden, dass ein gesundheitliches Problem die Ursache für die Leistungsprobleme ist. Mit dem Arzt kann dann ganz offen besprochen werden, welche Gedanken einen plagen und davon abhalten, den Verkehr mit dem Partner voll und ganz zu genießen.

Wie man sich sonst noch helfen kann

Eine erektile Dysfunktion lässt sich mit Hilfe von Medikamenten und verschiedenen Therapien behandeln, wenn eine körperliche Ursache vorliegt. Wenn es sich nicht um ein medizinisches Problem handelt, stehen noch andere Möglichkeiten offen. Ein Gespräch mit einem Sexualtherapeuten kann sehr hilfreich sein, um den Problemen der sexuellen Leistungsangst auf den Grund zu gehen. Erst wenn man diese Probleme versteht, lässt sich etwas dagegen tun. Sollte man als Mann beispielsweise die Sorge haben, zu frühzeitig zu ejakulieren, können entsprechende Techniken ausprobiert werden, um den Samenerguss hinauszuzögern. Darüber hinaus gibt es auch verschreibungspflichtige Medikamente, die die Ejakulation verzögern können.

Ein Gespräch sollte auch immer mit dem Partner erfolgen. Wer seine Ängste offen anspricht, nimmt sich eine große Last von den Schultern. Und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, kann die Partnerschaft letztlich sogar noch festigen. Zudem kann man gemeinsam herausfinden, wie man sich auch ganz ohne Sex und damit einhergehenden Stress näher kommen kann. Etwa durch eine sinnliche Massage oder ein gemeinsames Bad. Und auch Ablenkung kann sinnvoll sein. Während man mit dem Partner Intimitäten austauscht, kann beispielsweise anregende Musik oder ein erotischer Film im Hintergrund laufen. So fällt es leichter, sich sinnliche Gedanken zu machen und man konzentriert sich nicht mehr allein auf die sexuelle Leistung.

 

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