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Ejakulation
Geändert am: 27. Februar 2018

Vorzeitige Ejakulation – hilfreiche Tipps

Written by  menscore, Published in Ejakulation
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Vorzeitige Ejakulation – hilfreiche Tipps © YakobchukOlena - Fotolia.com

Die vorzeitige Ejakulation führt dazu, dass die Partnerin nicht richtig befriedigt wird. Betroffene Männer schämen sich sogar dafür. Damit die Beziehung auch im Bett wieder für beide Seiten befriedigend ist, kann man verschiedene Dinge tun.

Die vorzeitige Ejakulation wird als solche bezeichnet, wenn die Zeit bis zum Orgasmus weniger als eine Minute dauert oder sogar schon vor Beginn des Geschlechtsverkehrs stattfindet. Die Erektion geht dann verloren und die Partnerin kommt so nur selten bis gar nicht auf ihre Kosten. Natürlich kann der Mann hier bei der Frau noch manuell nachhelfen, auf Dauer ist aber der zu kurze Geschlechtsverkehr oft belastend für beide, da der Sex nicht mehr in vollen Zügen genossen werden kann.

Mögliche Ursachen

Es gibt viele Gründe, die vermutet werden. Unter anderem ist Stress eine Ursache, aber auch Lampenfieber, Beziehungsprobleme oder Depressionen können Auslöser sein. Es wird zudem vermutet, dass bei Männern, die zu früh kommen, eine gestörte Gehirnchemie vorliegt, wenn etwa der Serotoninspiegel zu niedrig ist.

Auch die erektile Dysfunktion kann eine Ursache sein. Bei dieser wird der Penis nicht ausreichend hart, um in die Scheide eindringen zu können, mit der Folge, dass sich Männer stark unter Druck gesetzt fühlen und so viel zu schnell kommen, um die Erektion nicht komplett zu verlieren. Dies kann zur Gewohnheit werden, die sich nur schwer wieder ablegen lässt. Wird die Ursache der erektilen Dysfunktion zum Beispiel mit Medikamenten behandelt, kann die Erektion besser gehalten werden und die vorzeitige Ejakulation wird ebenfalls verhindert.

Wann unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte

Wer unter der Situation leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursache für die vorzeitigen Samenergüsse festzustellen und sich dazu beraten zu lassen. Neben einer körperlichen Untersuchung wird eine ausführliche Anamnese durchgeführt und es werden anschließend mögliche Behandlungsmethoden vorgeschlagen. Das kann entweder eine Änderung des Lebensstils, eine Psychotherapie oder auch die Gabe von Medikamenten sein. Meist werden verschiedene Verhaltensweisen wie Techniken eingeübt, mit denen es dem Mann gelingen soll, die Ejakulation besser zu kontrollieren. Sehr vielen Männern kann damit zu einer längeren Erektion und einem befriedigenden Sexualleben verholfen werden.

Zwei Übungen

Eine mögliche Übung ist die sogenannte Stop-Methode, bei der der Penis durch einen selbst oder durch die Partnerin solange massiert wird, bis der Orgasmus kurz bevorsteht. Dann wird die Massage für ca. 30 Sekunden unterbrochen. Das Ganze wird vier- bis fünfmal wiederholt, wodurch ein Gewöhnungseffekt eintreten soll, um den Orgasmus besser hinauszögern zu können. Eine weitere Methode funktioniert ähnlich, indem die Eichel kurz vor dem Orgasmus gedrückt wird, bis das Erregungsgefühl nachlässt. Auch diese Methode wird mehrmals wiederholt, um den Orgasmus künftig besser hinauszögern zu können.

Welche Medikamente helfen?

Es gibt zwar keine speziell für die vorzeitige Ejakulation entwickelten Medikamente, allerdings sind einige Präparate aufgrund ihrer Inhaltsstoffe durchaus in der Lage, die Symptome zu lindern. Zum Beispiel helfen Antidepressiva aus der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer – eins davon ist auch für die Behandlung der frühzeitigen Ejakulation in Deutschland zugelassen – die Dauer bis zur Ejakulation um das Drei- bis Vierfache zu verlängern. Da diese Medikamente aber auch Nebenwirkungen haben können, sollte die Einnahme nur nach vorheriger Untersuchung und in Absprache mit dem Arzt erfolgen, zumal sie verschreibungspflichtig sind. Auch das Schmerzmittel Tramadol hat einen ähnlichen Effekt.

Weiterhin kommen zur Behandlung noch verschiedene Sprays und Cremes zum Einsatz, die die Eichel betäuben und so die Empfindlichkeit reduzieren sollen, sodass der Orgasmus herausgezögert wird. Diese Mittel müssen etwa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr aufgetragen und direkt vor dem Sex wieder abgewaschen werden.

Weitere Tipps gegen vorzeitige Ejakulationen

Einen langfristigen Effekt können Betroffene auch mit einem speziellen Training der Beckenbodenmuskulatur erzielen. Diese wird regelmäßig angespannt, etwa so, als wenn man den Urin einhalten will, und nach drei Sekunden wieder entspannt. Dreimal täglich zehn Wiederholungen sollten eine deutliche Verbesserung bringen.

Auch Kondome desensibilisieren den Penis, ebenso wie vorheriges Masturbieren, um dann den zweiten Orgasmus etwas länger hinauszögern zu können.

Nicht zuletzt kann auch eine Beratung beim Psychologen oder Beziehungstherapeuten sinnvoll sein, wenn das Problem schon länger besteht und die Beziehung gefährdet. Je nach vorliegenden Problemen kann hier eine therapeutische Unterstützung hilfreich sein.

 

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