Wir verwenden Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite menscore.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung. Hier klicken um sich von Google Anlaytics abzumelden.
Wussten Sie schon?
Geändert am: 24. Januar 2019

Wodurch entstehen Hitzewallungen?

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Wodurch entstehen Hitzewallungen? © pathdoc - Fotolia.com

Hitzewallungen werden vor allem mit den Wechseljahren bei Frauen in Zusammenhang gebracht. Es kommt zu rotgefleckter Haut, Schweißausbrüchen und schnellem Herzschlag. Die fliegende Hitze kommt aber auch bei Männern vor und hat unterschiedliche Ursachen.

Die Hitzewallungen sind einer Erweiterung der Blutgefäße geschuldet, wodurch es zu einer verstärkten Durchblutung der äußeren Körperregionen kommt. Dadurch kommt es zu einer Rötung der Haut und einem Anstieg der Hauttemperatur, die Betroffenen beginnen zu schwitzen. Das Schwitzen sowie die durch deren kühlende Wirkung abfallende Körpertemperatur sorgen dann schließlich dafür, dass man friert.

Sportliche Aktivitäten

Zu einem Anstieg der Körpertemperatur kommt es naturgemäß auch dann, wenn trainiert wird. Um den Körper abzukühlen, kommt es zur Schweißproduktion. Beginnt der Schweiß zu verdunsten, entsteht ein Kühlungseffekt. Daher ist es wichtig, beim Training auf eine ausreichende Wasserzufuhr zu achten. Zudem sorgt regelmäßiges Training für einen Gewöhnungseffekt des Körpers, so dass die Kerntemperatur etwas höher werden kann, bevor es zu einer körperlichen Reaktion kommt.

Infekte und Allergien

Wenn der Körper Keime bekämpft, erhitzt er ebenfalls. Generell gilt, dass Energieverbrauch im Körper Wärme erzeugt. Bei Fieber sorgt die steigende Körpertemperatur dafür, dass ein bestimmter Teil des Gehirns angesprochen wird, der den Abkühlungsprozess auslöst, damit die Temperatur wieder auf Normalwert reguliert wird. Weiterhin können auch Allergien für die unangenehmen Hitzewellen verantwortlich sein, zum Beispiel eine allergische Reaktion auf einen Insektenstich. Durch den Kontakt mit dem Allergen kommt es u. a. zu Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Hautausschlag und Hitzewallungen.

Ursachen im Nervensystem

Auch neurologische Störungen begünstigen Hitzewellen. Durch das vegetative Nervensystem werden Körperfunktionen ganz automatisch gesteuert, darunter die Atmung, der Blutdruck oder auch das Schwitzen und die Körpertemperatur. Wenn die Funktionsweise des vegetativen Nervensystems gestört wird, etwa durch die Parkinson-Krankheit, Epilepsie oder eine Rückenmarksverletzung, kann sich das in Hitzeschüben bemerkbar machen. Als weitere Auslöser für Hitzewellen gelten auch die Schilddrüsenüberfunktion, die auch mit Herzklopfen, Herzrasen, Händezittern und Heißhunger einhergehen kann sowie die Unterzuckerung. Symptome der Unterzuckerung sind u. a. auch Zittern, Schweißausbrüche und Sprachstörungen.

Hormon produzierende Tumore

Auch Karzinoide können Hitzewallungen auslösen. Als Karzinoide werden neuroendokrine Tumore bezeichnet, die Hormone produzieren. Je nachdem, welche Hormone ein Karzinoid produziert, können unterschiedliche Symptome auftreten, neben den Hitzeschüben auch Durchfall und rote Flecken im Gesicht.

Depressionen

Hitzewallungen werden meist nicht automatisch mit einer Depression in Zusammenhang gebracht, können jedoch zu deren Symptomen gehören. Ebenso wie Abgeschlagenheit, Frösteln und Mattigkeit.

Der Lebensstil

Weiterhin können Hitzewallungen auch durch den eigenen Lebensstil ausgelöst werden. Auslöser sind der Konsum von Kaffee und Alkohol, scharfes und heißes Essen sowie schwer verdauliche oder sonst stark gewürzte Speisen. Auch wer unter Stress oder Übergewicht leidet, riskiert eher, dass der Körper von Hitzewellen durchströmt wird. Hitzewallungen werden weiterhin auch durch falsche Kleidung begünstigt. Dazu gehört das Tragen zu dicker Kleidung und besonders Kleidung, die aus Kunstfasern besteht.

Nebenwirkung von Medikamenten

Hitzewallungen können auch durch Medikamente ausgelöst werden. Wer etwa Medikamente gegen hormonempfindliche Krebsarten einnimmt, kann Nebenwirkungen mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zeigen.

Alkohol

Alkohol sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße, die die Haut versorgen. Fermentierte Getränke wie Bier und Wein können noch andere Inhaltsstoffe haben, darunter Sulfite und Histamin, die eine ähnliche Wirkung besitzen. Bei Menschen, deren Leber Alkohol nicht gut verarbeiten kann, können die Hitzewallungen verstärkt ausfallen.

Die Hitzewallungen im Blick behalten

Gerade dann, wenn nicht sicher ist, wodurch die Hitzeschübe genau ausgelöst werden, sollte man sich Notizen über das Auftreten der Hitzewallungen machen. Dazu gehören auch Anmerkungen darüber, was man u. a. gegessen oder getan hat, als die Symptome aufgetreten sind und gegebenenfalls welche Medikamente eingenommen wurden. So lässt sich unter Umständen ein Muster erkennen, das für die Feststellung der Ursache wichtig sein kann.

 

Size-Rechner

Berechnen Sie hier die für Sie optimale Größe von Kondomen.



 

ANZEIGE