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Geändert am: 27. Juni 2015

Sex ohne Ende, notfalls in Handbetrieb

Written by  Julia Hofmann, Published in Tuning
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Sex ohne Ende, notfalls in Handbetrieb © Andrey Popov - Fotolia.com

Nicht jeder hat immer eine Partnerin. Deshalb aber den Sex bis zur nächsten Liebschaft oder Beziehung aufzuschieben, wäre unverantwortlich, zu wichtig sind Orgasmus und Ejakulation für das Wohlbefinden und die Gesundheit des männlichen Körpers.  

Wer masturbiert bekommt blaue Eier, ist seiner Freundin untreu und ganz allgemein nicht normal? Falsch! Auch die Sorge, Onanie führe zu Rückenmarkserweichung, Erblindung oder zu Haarwuchs auf den Handinnenflächen, ist unbegründet. Wer also Single ist und bis zum nächsten Sex warten will, bis er eine Sexualpartnerin hat, sollte nochmal darüber nachdenken. Denn es gibt zu viele gute Gründe für Ejakulation und Orgasmus, als dass man das auf den Sex zu zweit beschränken sollte. Hier die besten.

Ejakulation schützt vor Prostatakrebs und Prostataentzündung

Schon 21 Samenergüsse im Monat verringern das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Das ergab eine australische Studie, deren Ergebnisse kurz darauf von einer groß angelegten weiteren amerikanische Studie von Forschern des National Cancer Institute in Bethesda bestätigt wurden. Demnach sinkt die Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs um 15 Prozent, wenn Mann dreimal pro Woche ejakuliert.

Weitere positive Aspekte. Der häufige Durchfluss reinigt die Prostata. Die Prostata speichert nämlich Kalium, Zink und Zitronensäure, um im Fall der Fälle Spermien produzieren zu können. Zu viel und zu alt ist jedoch nicht nur im Gemüseladen nicht gut, sondern auch in der Prostata. Also: raus damit.

Zudem hat die Bildung winzig kleiner Verkalkungen, die für die Entstehung des Prostatakrebses eine Rolle spielen, keine Chance, wenn oft ejakuliert wird.

Schönes Schlafmittel

Von Sex wird man müde, auch allein. Ist an Einschlafen nicht zu denken und Schäfchenzählen hilft nicht, warum sich die Zeit nicht mit den angenehmen Dingen des Abends versüßen und dabei richtig müde werden? Denn der Samenerguss strengt den Körper an, nach dem Orgasmus sinkt der Blutdruck und die Müdigkeit stellt sich von ganz allein ein. Schlafen Sie gut! 

Hebt die Stimmung

Schlechte Laune? Schnell mal eine Runde einlegen, und schon sieht alles viel besser aus. Der Grund: Beim Orgasmus wird Dopamin im Gehirn ausgeschüttet. Der Nervenbotenstoff hebt die Stimmung und hilft gegen Depressionen. Bei Sportlern macht der Stoff auch oft richtig high. Außerdem werden noch Endorphine freigesetzt, körpereigene Opioide, die schmerzstillend und beruhigend wirken.

Stärkt Herz und Kreislauf

Erregung, dann der Rausch, der Sekunden anhält. Schon die Phase der Erregung lässt den Blutdruck ansteigen. Verantwortlich ist das Hormon Vasopressin, das die Blutgefäße verengt. Der Puls wird schnell und schneller, die Atmung ebenfalls. Das klingt wie die Anstrengung bei einem Sprint, und so ähnlich ist es auch. Denn das Herz wird trainiert und die gesamte Durchblutung gesteigert bis man am Ziel angekommen ist. Das Herzerkrankungen vor, wie Untersuchungen zeigen. 

Steigert Testosteron & Lust

Lust lässt sich steigern, in dem Männer ihr nachgeben. Bei der Lust spielt das männliche Geschlechtshormon Testosteron eine entscheidende Rolle. Es sorgt dafür, dass Männer Lust haben. Und das Beste: Wenn sie ihr nachgeben, regt das wiederum die Produktion von Testosteron an, was dann natürlich wieder Lust macht. Die Lustspirale kommt in Gang. 

Reduziert Stress

Testosteron ist ein Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Viel Testosteron im Blut ist positiv, um nicht dem Stresshormon das Feld zu überlassen. Denn Stress ist nicht nur schlecht für das Immunsystem, sondern für den ganzen Körper. Und Stress ist, wie es sich für einen Gegenspieler gehört, ein absoluter Feind der sexuellen Lust. 

Spaß ohne Leistungsdruck

Angst vor kritischen Blicken wegen dem nicht mehr ganz so schlanken Bauch, Angst, der Sexpartnerin nicht attraktiv genug zu sein, einfach Angst, es nicht zu bringen? Leistungsdruck haben die meisten Männer im Alltag schon genug. Ein paar schöne Momente, die die Phantasie beflügeln, ganz ohne jeden Leistungsdruck, darf sich jeder gönnen. Entspannung mit sich allein, im Bett, in der Dusche und so weiter, und so weiter… - nur bitte nicht in der Öffentlichkeit! 

Zusatzeinkommen

Wer schon auf den Geschmack des Handbetriebs gekommen ist, kann sich für sein Hobby sogar bezahlen lassen: Viele Samenbanken buhlen um das Sperma gesunder Männer. Hintergrund: Immer mehr Paare in der westlichen Welt brauchen Hilfe beim Kinderbekommen. Daher sind Samenbanken nicht nur dankbar, sondern es gibt auch Bares für das abgegebene Sperma. Bis zu 2400 Euro im Jahr kann ein Mann dazuverdienen. Masturbation eignet sich also sogar als Nebenjob.

 

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