Tuning
Geändert am: 03. Oktober 2014

Küssen: Don’ts – oder: das kommt nicht gut.

Written by  Jannick Gänger, Published in Tuning
 
Vampir-Mund mit Blut an den Lippen © ivan kmit - Fotolia.com

Leider kann man beim Küssen auch viel falsch machen: immer oder zu heftig an der Unterlippe saugen oder die Rachenmandeln der Frau mit der Zunge abtasten, oder ihr einfach die Zunge in den Mund legen und warten, was passiert. Hier einige No-Go’s.

Nicht nur die Unterlippe

Beschränken Sie sich nicht auf die Unterlippe, und vor allem, beißen Sie sich nicht daran fest. Die Frau soll Sie schließlich nicht mit Zecken, Wanzen oder einem Pitbull, der sich in eine saftige Wade verbissen hat, assoziieren. Außerdem wird sie dankbar sein, wenn sie am nächsten Tag ohne geschwollene Lippen reden kann.

Immer nur dieselbe Nummer an derselben Stelle ist langweilig. Selbst wenn Ihre Liebste einen bestimmten „Zungenschlag“ mag, heißt das nicht, dass sie nur noch diesen möchte. Denn das anfängliche Kribbeln kann schnell abebben, wenn nicht noch was anderes, zumindest genauso Aufregendes folgt.

Die gute Nachricht: Es gibt auch noch die Oberlippe. Und sie empfindet ähnlich stark – und schmeckt auch genauso gut. Also probieren Sie doch auch mal diese aus, am besten abwechselnd. Und was das Festsaugen angeht, ersetzen Sie es durch eine Variante mit Steigerungspotenzial: Nibbeln Sie an der Unterlippe Ihrer Partnerin. Mal zärtlich, mal mit mehr Sog, mal reißend wie ein Löwe auf Wildfang.


Nicht nur den Mund

Auch wer Ober- und Unterlippe bereits in seinem Verwöhn-Repertoire hat, kann sich noch verbessern. Denn zahlreiche Nervenenden befinden sich nicht nur in den Lippen. Solche erogenen Zonen sind überall über den Körper der Frau verteilt, was Sie förmlich dazu einlädt, mit Ihren Lippen auf Wanderschaft zu gehen. Küssen Sie beispielsweise ihren Hals. Achten Sie aber darauf, nicht zu sabbern. Sprich: Nicht den Hals ablecken als wäre Bier darauf ausgelaufen, sondern vorsichtig die Zungenspitze einsetzen. Und: Küssen Sie nicht blind drauflos, sondern lassen Sie sie Ihren Atem spüren, bevor Sie zu küssen beginnen. Ebenfalls erogene Zonen: Der Nacken, die Achsel, das Dekolleté, der Bauchnabel, die Innenseite der Schenkel, und die Brustwarzen sowieso. Dass die Klitoris, die Schamlippen und die Vagina hocherogen sind, hat sich schon herumgesprochen. Dazu aber ein anderes Mal an anderer Stelle.


Halten Sie Ihre Zunge im Zaum

Manche glauben, je tiefer die Zunge im Hals der Partnerin, desto besser. Aber das ist ein Irrglaube. Der Würgereiz der Geküssten ist keine Bestätigung, dass es ihr gefällt. Ausnahme: Sie hat Ihnen genau das gesagt, ausdrücklich, in Worten.

Wenn Sie beginnen, sich inniger zu küssen, halten Sie ihre Zunge vorerst im Zaum. Gehen Sie vorsichtiger vor: Beim Kuss behutsam an den Lippen nibbeln, leicht knabbern, lecken. Öffnet sie ihren Mund und wird es intensiver, wagen Sie sich mit der Zunge etwas vor. Wenn sie es nicht erwidert, heißt das nicht, dass sie Ihre Zunge noch tiefer drin haben möchte, sondern dass Sie zumindest etwas langsamer machen, wenn nicht gar aufhören sollten. Nicht jede Frau steht darauf, wenn ihr schon in den ersten zwei Minuten des Küssens ein nasser Lappen durch den Mund wischt.

 
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