Sex
Geändert am: 11. August 2017

Gründe für die schönste Nebensache der Welt

Written by  menscore, Published in Sex
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Gründe für die schönste Nebensache der Welt © Aarrttuurr - Fotolia.com

Eigentlich sind bereits Liebe und Lust ausreichend gute Gründe, um mit dem Partner intim zu werden. Schließlich ist Sex ein Ausdruck von Leidenschaft und Vertrautheit, wodurch eine Beziehung gefestigt und bereichert werden kann. Doch es gibt da noch mehr Gründe, warum man sich ganz oft der schönsten Nebensache der Welt widmen sollte. Denn Sex hat viele positive Auswirkungen auf den Körper.

Sex hält fit und gesund

Während des Verkehrs erhöht sich die Herzfrequenz genauso wie bei einem flotten Spaziergang oder einer langsamen Radfahrt. Sex kann also durchaus als ein moderates Training angesehen werden – für das man noch nicht einmal das Bett, geschweige denn das Haus verlassen muss. Und während man das Herz-Kreislauf-System stärkt, werden ganz nebenbei auch noch Kalorien verbrannt. Wer Streicheleinheiten vom Partner genießt, bei dem wird das Kuschelhormon Oxytocin freigesetzt, während gleichzeitig das Stresshormon Cortisol reduziert wird. Hiervon profitieren Herz-Kreislauf-System und Blutdruck gleichermaßen. Es kommt zu einer Verringerung des Schlaganfallrisikos. Und das ist bei Weitem noch nicht alles. Sex stärkt auch das Immunsystem, sorgt für einen besseren Schlaf, ist gut für den Rücken und macht schmerzunempfindlicher. Genau aus diesem Grund ist Sex auch ein wunderbares Schmerzmittel z.B. bei Kopfschmerzen. Selbst das Krebsrisiko lässt sich durch Sex senken. Männer, die regelmäßig Verkehr haben, erkranken weniger häufig an Prostatakrebs. Bei Frauen sinkt das Risiko für Brustkrebs.

Ausschüttung von Glückshormonen

Sex macht glücklich! Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn während des Verkehrs werden Endorphine, sogenannte Glückshormone, produziert und ausgeschüttet. Dies sorgt für ein allgemeines Glücks- und Zufriedenheitsgefühl. Sex kann aber auch noch auf eine andere Art glücklich machen. Das gemeinsame Erkunden des Körpers stärkt das Vertrauen in der Beziehung. Sex schafft eine intime und vertraute Beziehung zueinander, wie es sonst kaum möglich ist. Es ist diese besondere Nähe zueinander, die ein gutes Gefühl hinterlässt.

Das Stresslevel sinkt

Wer regelmäßig Sex hat, ist weniger ängstlich, wenn er sich stressigen Aufgaben gegenübersieht. Zudem wird das Selbstwertgefühl gestärkt. Es ist dem eigenen Körperbild zuträglich zu wissen, dass der eigene Partner einen begehrenswert findet und die körperliche Nähe sucht.

Sex macht schlau

Sex wird mit der Produktion neuer Gehirnzellen in Verbindung gebracht. Menschen über 50, die ein ausgefülltes Sexleben hatten, waren im Rahmen einer Studie besser in der Lage, sich an Zahlen zu erinnern und grundlegende mathematische Aufgaben zu lösen als Personen, die weniger Sex hatten. Man geht davon aus, dass Sex die Gehirntätigkeit anregt. Nicht nur Sudoku ist also ein hervorragendes Training zur Konzentrations- und Gedächtnisleistung.

Gut für die psychische Gesundheit

Sex kann sich auch positiv auf die mentale Gesundheit auswirken. Wer sich als Erwachsener in einer festen Beziehung befindet und regelmäßig Sex hat, neigt weniger dazu, depressiv oder auf Medikamente für die psychische Gesundheit angewiesen zu sein.

Schon jetzt an später denken

Menschen die regelmäßig Sex haben, können eine bessere Lebensqualität haben. Und das gilt nicht nur für den Moment. Wer im mittleren Alter ein aktives Sexleben führt, hat bessere Chancen, dieses auch mit zunehmendem Alter aufrechtzuerhalten. Und das bringt eine bessere Gesundheit und mehr Zufriedenheit und Glück mit sich.

 
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