Prostatakrebs
Geändert am: 21. November 2017

Wachstum von Prostatakrebs verlangsamen 

Written by  menscore, Published in Prostatakrebs
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Wachstum von Prostatakrebs verlangsamen  © rdnzl - Fotolia.com

Bei Prostatakrebs handelt es sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Betroffen sind Männer hauptsächlich im fortgeschrittenen Alter. Es gibt einige Empfehlungen zur Gestaltung der Lebensweise, die darauf abzielen, das Fortschreiten von Prostatakrebs zu hemmen.

Die richtige Ernährungsweise und ausreichend Bewegung

Auch wenn es für gefestigte Resultate noch zu früh ist, so haben einige Studien gezeigt, dass eine gesunde Ernährung sowie regelmäßige Bewegung das Fortschreiten von Prostatakrebs verlangsamen können. Während weiterhin an neuen Studien gearbeitet wird, wird bisher empfohlen, zuckerhaltige Lebensmittel zu reduzieren. Auf dem regelmäßigen Speiseplan landen sollten hingegen Früchte und Gemüse stehen. Auch fettes Fleisch und fetthaltige Milchprodukte sollten gemieden werden.

Empfohlen werden insbesondere auch Leinsamen sowie grüner Tee. Diese sind seit langem dafür geschätzt, die Gesundheit zu unterstützten. Auch wenn dies im Falle von Prostatakrebs noch nicht gesichert ist, sind einige Forscher der Meinung, dass Leinsamen dabei helfen kann, das Wachstum von Prostatatumoren zu verlangsamen. Ebenfalls vertreten wird die Ansicht, dass Grüner Tee Krebszellen abtöten kann. Dasselbe gilt bezüglich Kurkuma, einer Heilpflanze aus Südasien. Kurkuma kann Entzündungen lindern und kann vielleicht auch dabei helfen, das Krebswachstum einzudämmen.

Worauf im Alltag sonst noch geachtet werden kann

Als Mittel zur Hemmung des fortschreitenden Prostatakrebs wird auch Yoga empfohlen, denn Stress kann über die Schwächung des Immunsystems auch das Tumorwachstum beeinflussen. Das hat auch Einfluss bei der Ausbreitung von Prostatakrebs. Allgemein sollte daher darauf geachtet werden, Stress weitestgehend zu vermeiden. Ein effektives Mittel hierbei ist Yoga als Entspannungstechnik.

Ebenfalls darauf hingewiesen wird, dass Betroffene mit Prostatakrebs ein geringes Vitamin-D-Level haben. Entsprechende Präparate können hier helfen, um den Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen und einen Mangel auszugleichen. So kann bestenfalls auch das Wachstum von Krebszellen verlangsamt werden. Die Forschung ist diesbezüglich noch im Gange. Dasselbe gilt auch für die Wirkung von Granatapfelsaft auf das Fortschreiten von Prostatakrebs. Jedoch gibt es bereits eine Untersuchung die besagt, dass Granatapfelsaft am besten dann wirkt, wenn sich der Krebs noch in einem frühen Stadium befindet.

Schon lange im Fokus der Krebswissenschaft steht auch Lycopin, das u. a. in hohen Konzentrationen in Tomaten und Hagebutten zu finden ist und vor Prostatakrebs schützen soll. Zwar sind die Ergebnisse der Studien gemischt. Doch Lebensmittel, die reich an Lycopin sind, dem Speiseplan hinzuzufügen, bedeutet, einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung zu leisten, was wiederum der Gesundheit zugutekommt und wahrscheinlich auch hilft, den Prostatakrebs zu bremsen.

 
Tagged under
back to top