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Geändert am: 29. Mai 2015

So bleiben Sie potent

Written by  menscore, Published in Tuning
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Zufriedener Mann zeigt den Daumen hoch © olly - Fotolia.com

Wie lange Sie Ihre Manneskraft behalten, haben Sie selbst in der Hand. Das Zauberwort heißt Prävention - und zwar durch diese einfachen Selbsthilfemaßnahmen. Damit Ihre Männlichkeitsorgane gut in Schuss bleiben.  

Ein Hoch auf den Orgasmus

Schützt vor Krebs

Um Sperma zu produzieren, sammelt die Prostata Zink, Zitronensäure und Kalium und lagert diese Substanzen in so hoher Konzentration (600-fach höher als im Blut), dass sie krebserregend wirken können. Fünf bis sieben Mal pro Woche zu ejakulieren, senkt das Krebsrisiko um ca. 36 Prozent, heißt es im Harvard Medical School’s Annual Report on Prostate Diseases. Mehr bringt aber nicht mehr.

Putzt Erreger weg

Häufige Ejakulationen –– mindestens zwei Mal pro Woche, besser jeden zweiten Tag – bewahren die Prostata auch vor Entzündungen. Die Keime werden mit dem Sekret aus der Prostata heraus gespült, bevor sie sich vermehren können.

Macht Lust

Use it or lose it! Mehr Orgasmen zu haben, erhöht den Testosteronspiegel im Blut bis auf das Dreifache, ergaben Studien. Das heizt nicht nur die Lust an, sondern verbessert auch Durchsetzungsfähigkeit, Stimmung, Gedächtnis und die Performance beim Sport.

Penispflege von innen

Herzschutz ist Potenzschutz

Meiden Sie alles, was Ihre Gefäße zukleistert. Wenn die Arterien durch Arteriosklerose verengt sind, kann nicht mehr genug Blut in den Penis strömen, um eine harte Erektion aufzubauen und zu erhalten.

Nichtraucher sind hart

Rauchen vergrößert die Gefahr, impotent zu werden, auf zwei Wegen. Indirekt weil es einer der größten Risikofaktoren für Arteriosklerose ist, aber auch unmittelbar. Denn mit jedem Zug an der Zigarette verengen sich die Blutgefäße im Penis. Für eine anständige Erektion braucht man aber weite Gefäße.

Hormon für die Männlichkeit

Wenn zu wenig Testosteron im Blut kreist, werden die für Erektionen nötigen Schwellkörper zu Bindegewebe umgebaut. Schon mit 30 sinkt die Testosteronproduktion, doch Sie können dem entgegen wirken: Massieren Sie öfter Ihre Hoden (Anleitung s. unten), sorgen Sie regelmäßig sowohl für Entspannung als auch für Orgasmen und bauen Sie Fettpolster ab, denn sie verschieben das Verhältnis der Geschlechtshormone zugunsten der weiblichen Östrogene. Schauen Sie sich außerdem die Fotos Ihrer Lieblings-Pin-ups so oft wie möglich an. Durch den Anblick erotischer Fotos schnellte bei Versuchsmännern der Testosteronwert schon nach Minuten in die Höhe.

Training für die Potenzmuskeln

Mit Beckenbodenübungen können auch Männer ihre Erregungsfähigkeit verbessern. So geht‘s: Stehen Sie aufrecht mit leicht gebeugten Knien, Füße schulterbreit auseinander, und drücken Sie die Pobacken fest zusammen, als wollten Sie eine Münze festhalten. Heben Sie nun zugleich den Penis Richtung Bauch. Wenn Sie es richtig machen, können Sie die Muskelspannung am Damm ertasten.

Alternativ-Übung: Im Sitzen die Beckenbodenmuskulatur so anspannen, als säßen Sie auf einem Sack Reis und wollten ein Korn nach dem anderen in sich einsaugen. Je öfter Sie üben, desto größer wird der Effekt.

Öfter fummeln

Beste Vorsorge gegen Hodenkrebs: Mindestens einmal im Monat die Oberfläche der Hoden mit leichtem Druck abtasten. Sie sollten sich anfühlen wie hartgekochte Eier ohne Schale. Die Erhöhungen sind die Nebenhoden. Finden Sie Schwellungen, harte Stellen oder Knoten, heißt es: ab zum Urologen!

Nach der Pflicht folgt die Kür: Hodenmassage. Sie kurbelt Durchblutung und Testosteronproduktion an. Die wichtigsten Handgriffe:

  • Hoden sachte zwischen den kreisenden Handballen reiben
  • Samenstränge zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und sanft vor und zurück streichen
  • Daumen von außen zur Mitte über die Hoden kreisen lassen

Penispflege außen

1 Klingt selbstverständlich, ist es aber offenbar nicht: Einmal täglich sollten Penis und Hodensack gründlich gewaschen werden. Entscheidend ist, dass die Vorhaut ganz zurückgezogen wird und sowohl die Eichel als auch alle Rillen und Falten gereinigt werden. Hier bildet sich sonst das käsige Smegma, in dem sich Krankheitserreger besonders wohl fühlen – darunter ein Virus, das Peniskrebs verursacht.

2 Die richtige Seife für den Penis hat einen pH-Wert von maximal 5. Alles, was darüber liegt, kann bei der empfindlichen Eichel Irritationen auslösen.

3 Der Penis muss nicht nur sorgfältig gewaschen, sondern auch abgetrocknet werden, sonst können sich in den Hautfalten Pilze ausbreiten.

4 Lässt sich die Vorhaut nur schwer oder gar nicht zurückziehen, sollte sie beschnitten werden. Eine Erweiterung ist nur bei Kindern erfolgversprechend.

5 Australische Forscher haben entdeckt, dass das Aids-Risiko deshalb für beschnittene Männer zwei bis acht Mal niedriger ist, weil an der Innenseite der Vorhaut Zellen sitzen, an die sich Aids-Viren bevorzugt anheften. Deshalb sollten Sie nach ungeschütztem Sex mit einer neuen Eroberung besonders die Innenseite der Vorhaut gründlich waschen, rät das Robert-Koch-Institut. Sollte die Dame infiziert sein, verbessert diese Maßnahme Ihre Chancen, ohne Ansteckung davon zu kommen.

Was Sie Ihrem Penis niemals antun dürfen

Unten ohne austoben lassen

Benutzen Sie Kondome, wenn Sie mit einer neuen Eroberung schlafen. Das schützt vor fiesen Geschlechtskrankheiten wie Aids – und vor Vaterschaftsklagen. Das gilt auch im Urlaub, wo laut Untersuchungen etwa 20 Prozent der deutschen Männer die Lümmeltüte gern „vergessen“.

Prinz Albert vorstellen

Das ist kein schwules Mitglied eines Königshauses, sondern ein Piercing durch die Eichel. Ihnen wird schon beim Gedanken daran schwummerig? Gut so! Denn Schmuck durch Eichel, Vorhaut, Damm oder Scrotum zu tackern, führt oft zu Nervenverletzungen, chronischen Infektionen und üblen Narben.

In den Gerätepark einführen

Mit dem Missbrauch von Werkzeugen kennt man sich aus in der Notaufnahme – und da landen Sie, wenn Sie Schraubendreher, Staubsaugern und ähnliche Geräte zweckentfremden. Dinge in die Harnröhre zu schieben, den Penis massivem Unterdruck auszusetzen oder ihm das Blut abzuschnüren, kann ihn über das gewünschte Maß hinaus anschwellen lassen. Das tut nicht nur grausig weh, oft müssen die Geräte auch operativ entfernt werden. Kommt die Hilfe zu spät, stirbt der Penis ab. Vom peinlichen Auftritt in der Notaufnahme reden erst gar nicht.

Großziehen

Bei den wenigsten Männern, die eine Vergrößerung erwägen, ist der Penis wirklich zu kurz. Und Frauen ist Härte sowieso wichtiger als Länge. Operationen und zweifelhafte Geräte bringen Ihr bestes Stück also völlig unnötig in Gefahr.

 

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