Erektion
Geändert am: 06. September 2015
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Experten antworten - zu Pumpen und Potenz

Written by  menscore, Published in Erektion
Fachliche Beratung: Gesponserte Aktion
 
medizinisch aussehender Hintergrund mit Foto eines Experten © rangizzz - Fotolia.com

Die Vakuum-Therapie steht bei Erektionsstörungen gleichberechtigt neben Medikamenten. Ihr Einsatzbereich geht aber darüber hinaus. Wann welche Pumpe für wen geeignet ist, und viele weitere Fragen beantwortet unser Experte. 

Und hier die Fragen & Antworten zur Experten-Aktion

Name: Hans

Frage: Bestimmt tausende mal gefragt: Ist Penisvergrößerung damit möglich?

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Hans, die Anwendung einer Vakuumerektionshilfe verbessert die Durchblutung der Schwellkörper. Ein Mann, der längere Zeit keine Erektion mehr hatte oder dessen Schwellkörper lange nicht prall gefüllt waren, wird subjektiv den Eindruck haben, dass sein Penis nun größer ist. Das ist aber nicht der Fall und es wäre unseriös dies zu versprechen. Das sog. Schwellkörpertraining mittels einer Vakuumpumpe oder Therapiegerät (REHABI pvt®) fördert die gute Durchblutung der Schwellkörper. Effektive Vergrößerungen in der Länge oder im Umfang sind nicht auf diese Weise erzeugbar. Das wäre ja auch sehr einfach und es würde viele Männer begeistern so zu einem größeren, stärkeren Glied zu kommen. Geräte, die durch Langzeitanwendung mit Zug (Gürtel oder Mechanik) den Penis vergrößern sollen, haben beschränkte Wirkung. Ob die dort beschriebenen Verlängerungswerte mehrerer Zentimeter erreicht werden, ist wissenschaftlich nur sehr schwach belegt. Und es erfordert sehr viel Geduld, da diese Penis-Zuggeräte viele Stunden täglich über viele Monate getragen oder ertragen werden müssen. Bei jedem Wasserlassen muss diese Vorrichtung dann entfernt werden. Ein aufwendiges Verfahren. Martin Kessel

Name: Tom

Frage: Kann mir eine Pumpe auch weiter helfen meiner wird schon hart aber wenn ich eindringe wird er nach kurzer Zeit Schlaf und dann dauert es lange bis er wieder steif wird was ist mein Problem

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Tom, woher die vorübergehenden Phasen mit geringerer Erektion kommen, ist aufgrund der Beschreibung schwer zu sagen.
Bei Männern über 55 Jahren kann es an der geringen Fähigkeit der Schwellkörper liegen, das Blut zu halten, um damit eine Erektion zu haben. Eine Vakuumerektionshilfe (Pumpe) kann dabei helfen, die Erektion aufzubauen und mittels Stauring dann auch zu halten, um ohne Stress und für 30 Minuten Sex zu haben. Die noch vorhandenen eigenen Kräfte zur Erektionsbildung unterstützen dies dann. Vielleicht klappt es dann irgendwann wieder ohne Pumpe. Martin Kessel

Name: Martin H.

Frage: Sehr geehrter Herr Kessel, ich habe zwei Fragen:

1. Stört der Stauring nicht beim GV?

2. Leiert das Gewebe vom Penis nicht aus wenn man immer pumt? Und wenn man dann wieder ohne Pumpe eine Errektion haben will ist die nicht weicher als vorher?

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Martin H., der Stauring liegt fast am Körper an und stört in der Regel nicht. Es gibt sogar Frauen, die berichten sich dort klitoral zu reiben und zu stimulieren.

Der Penis kann durch die Durchblutung nicht „ausleiern“, denn beim Mann gibt es unter Tags oder auch nachts sehr viel An- und Abschwellungen und Versteifungen, die natürlich sind. Das Füllen der Schwellkörper, egal ob mittels Pumpe herbeigeführt oder natürlich entstanden führt also zur besseren Durchblutung der Schwellkörper und ist gesund. Männer mit keinerlei Erektionen mehr oder auch z.B. teilweise am Nervensystem erkrankte Männer haben verkümmerte, rückgebildete Penisformen.

Ein häufigeres Füllen der Schwellkörper oder auch viele natürliche Versteifungen sind also gesund und ein Ausleiern kommt nicht vor.

Erektionen werden durch das häufigere Anschwellen eher besser und nicht schlechter.

Name: Tjark

Frage: Hallo ich bin 40 Jahre, meine neue Freundin, seit 5 1/2 mit ihr zusammen, ist 10 Jahre jünger als ich. Das ist nicht das Problem   seit vier Monaten haben wir nun Sex der mittlerweile sehr gut ist, typische Anfangsschwierigkeiten (bei mir) Mein Problem besteht darin, dass ich immer wieder während des Sex an mir selber Handanlegen muss, damit mein kleiner Freund wieder Steif wird. Ich kann den Sex irgendwie nicht komplett Steif durchhalten. An meiner Freundin liegt es nicht, im Gegenteil sie ist ein heißer Feger. Wir reden auch sehr offen über unser Sexleben, sie ist noch nicht frustriert aber macht sich meinetwegen Sorgen. Was soll ich tun?

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Tjark, in einem Beratungsgespräch – Face to Face – wäre es leichter, mit Rückfragen rascher an die Lösungen heranzukommen.

Sie sind beide jung und gesund. Sie haben vermutlich kein wirkliches Potenzproblem, jedoch etwas Stress und daher vorübergehende Performance-Probleme.  Beim Mann ist das leider sofort sichtbar – bei der Frau nicht so deutlich.

Vielleicht gewinnen Sie etwas mehr Ruhe und Sicherheit während des gemeinsamen Sex, wenn sie zunächst Ihre Partnerin oral oder manuell befriedigen. Sie ist dann schon etwas „satt“, und Sie selbst können es mit dem Penis etwas lockerer und  entspannter weiter fortsetzen. Beim Sex ist es wie beim Radfahren. Man muss es lernen und vor allem rausbekommen, was beiden Spaß macht.  Sprechen Sie offen mit Ihrer Partnerin über alle Ihre Wünsche. Das führt zu neuem und tieferem Vertrauen beim Fallenlassen.

Übers Netz und per mail ist Ihre Situation nicht so leicht weitergehend zu klären, und ich würde Ihnen, falls notwendig, eine Sexualberatung vor Ort empfehlen. Da mir Ihr Wohnort ist bekannt ist, kann ich keinen konkreten Tipp dazu geben. Falls gewünscht: bitte nochmals kurz melden. - Martin Kessel

Name: Sonja
Frage: Mein Mann hat am Anfang unserer Beziehung extreme Probleme gehabt beim Sex zum Orgasmus zu kommen. Trotz Bluthochdruck und Diabetes hat er bisher glücklicherweise keine Erektionsprobleme. Allerdings von Zeit zu Zeit doch wieder Probleme zum Höhepunkt zu kommen, obwohl es sich ansich ganz gut eingependelt hat. Kann es damit zusammenhängen, dass sein Blutzucker zu der Zeit dann nicht stimmt, wo er Probleme hat? Müssen wir uns bereits Gedanken darüber machen, ob durch den Diabetes vielleicht Schäden entstanden sind? Wir sind grade mitten in der Familienplanung und ich habe etwas Angst, dass es vielleicht nicht klappt...

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrte Frau Sonja,

Diabetes und Bluthochdruck und ggf. die Einnahme von Medikamenten zur Blutdruckregulierung sind typische Hinweise zu einer sich entwickelnden Erektilen Dysfunktion. Das zeitweise nicht Erreichen des Höhepunktes kann direkt damit zusammenhängen.

Medikamente (Cilais® und Co.) helfen da nicht immer. Es könnte sein, dass Ihr Partner irgendwann eine Vakuumpumpe benötigt.

Zur Verbesserung der Fruchtbarkeit bzw. Familienplanung können Sie das spezielle Gleitmittel Pre-Seed immer dann verwenden, wenn Sie Sex während der beiden fruchtbaren Tage des Eisprunges haben. Dieses Gleitmittel schafft einen optimalen pH Wert für die Spermien und bei weniger Spermien, haben diese eine Chance zum Ei und damit zur Befruchtung zu kommen. Pre-Seed ist nicht teuer und stört auch nicht beim Sex. Mit 22.-€ für eine Packung, die für 4 Monate reicht (= 9 Anwendungen) können Sie damit ganz praktisch die Chancen zu einem Kind auch in Ihrer Situation verbessern. In Blogs berichten  viele Frauen immer wieder, dass es mit Pre-Seed sofort oder relativ rasch geklappt hat schwanger zu werden.  Ob der ph-Wert ein Thema für Sie ist, können Sie mit wenig Aufwand abklären: pH Messstäbchen in einer Apotheke besorgen und den Scheiden-pH zum Zeitpunkt des Eisprunges vaginal messen. - Martin Kessel

Tipp der Redaktion: Mehr Informationen zu Pre-Seed gibt es hier.

Name: Gerd S.

Frage: Ich bin 64 Jahre alt und hatte keine Probleme mit Erektionen, bis vor 6 Monaten. Dann fingen Probleme an, eine Erektion hart genug zu bekommen für die Penetration, oder es wurde weich in Richtung Spitze. Dann schwand die Erektion auch immer ganz schnell wieder. Ich hatte erst zeitweise mit dem Probleme zu kämpfen, aber dann wurde es ein Dauerzustand, vielleicht weil ich jedes mal mehr Angst hatte, das es wieder nicht hart genug wird.

Ich habe Atenolol gegen hohen Blutdruck, hatte die ganze Zeit keine Nebenwirkungen (über ein Jahr). Zuerst habe ich versucht, mit Cockringen die Härte zu stärken, aber sie helfen nicht wirklich. Wie lange muß ich mit einer Pumpe trainieren, damit Blut auch in Eichel fließt und die Erektion hart genug wird? Danke.

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Gerd S., vermutlich sind ihre Medikamente zur Blutdruckbehandlung Auslöser für die langsam gekommene Impotenz. Es ist also nicht die Angst (Psyche) sondern das Blutdruckmedikament. Schauen Sie mal in den Beipackzettel. Dort steht vermutlich, dass mit der Einnahme erektile Dysfunktion eintreten kann.

Die Vakuumpumpe wirkt bei Ihnen sofort. Sie müssen nicht üben oder trainieren. Die Pumpe entwickelt Unterdruck um den Penis, dem dadurch automatisch ausreichend Blut zufließt. Sie erhalten innerhalb einer halben oder ganzen Minute eine vollständige Erektion. Diese wird dann mittels eines Stauringe, der beiliegt,  gehalten. Sie können mit dieser Erektion eine halbe Stunde Sex haben, bevor Sie den Stauring lösen und das Blut zurück zum Körper fließt. 

Die Vakuumpumpe wird in Ihrem Fall sogar von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eigenanteil 10.-€   Ihr Hausarzt oder Urologe kann Ihnen das Hilfsmittelrezept dazu ausstellen.  Mittels Vakuumpumpe können Sie schon bald wieder eine richtige, zufriedenstellende Erektion erreichen. Das funktioniert  bis ins hohe Alter über 80 Jahre! Martin Kessel

Name: christina

Frage: Ich habe einmal eine Frage: Mein Mann hatte vor 3 Jahren eine Prostata-OP, wobei die Nerven erhalten wurden. Wir nutzen seitdem die "Skat-Injektion", die aber sehr teuer ist - und jetzt auch nicht mir richtig funktioniert. Wir überlegen, ob wir es mit Tabletten oder mit einer Pumpe probieren sollen. Was würden Sie empfehlen und warum, mit anderen Worten, was spricht für das eine oder das andere? Danke für eine Antwort.

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrte Christina,

Trotz nerverhaltender Operation würde es mich wundern, falls es medikamentös klappen würde. Eine Vakuumpumpe funktioniert nach meiner Erfahrung zu 99% immer nach einer Prostata OP. Würde ein manuelles Gerät empfehlen, das ist leiser (diskreter), stärker, rascher und leichter zu reinigen. Batterien können nie leer sein, wenn es gebraucht wird. Ihr Mann wird ein paar Mal damit üben und dann wird es schon klappen. Falls nicht, können Sie mich gerne erneut kontaktieren. Die Vakuumpumpe hilft auch über das sog. ¨Schwellkörpertraing¨die cavernösen Zellen zu füllen und deren Fähigkeiten Blut zu halten zu verbessern. 

Hinweis noch zur SKAT Spritze + Vakuumpumpe: Sie können beide Methoden kombinieren. Zunächst mittels der Pumpe die Schwellkörper füllen und das Blut mit dem Stauring halten. Dann erst die Skat Spritze setzen. Das Medikameent verteilt sich so besser in den Schwellkörpern. Versuchen Sie, was für Ihren Mann und Ihre Situation am besten paßt. Martin Kessel

 
 

Name: Jens

Frage: Vor 14 Jahren wurde bei mir Diabetes festgestellt und seid einigen Jahren habe ich immer schlimmer werdende ED. Nur mit Viagra funktioniert es nicht so. Kann ich mit erektionspumpe kombinieren?

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Jens, ja, bei Diabetes funktioniert die Vakuumtherapie, als Vakuumpumpe sicher und kann sogar als Hilfsmittel verordnet werden. Falls Sie in der gesetzlichen Krankenkasse sind, werden die Kosten dafür erstattet. Mittels der Vakuumpumpe und dem Stauring können Sie wieder normal Sex haben und müssen keine Medikamente einnehmen. Martin Kessel

Name: Jens 

Frage: Und noch eine Frage: Wie sicher sind Pumpen? Gibt es keine Nebenwirkungen? Vertragen sie sich mit Medikamenten?


Antwort Martin Kessel zur Zusatzfrage von Jens:

Es gibt keine Wechselwirkung zu Medikamenten bei der Vakuumpumpe. Sie können sich nicht verletzten, da es geprüfte Medizinprodukte sind, die in der Leistung /Stärke abgeregelt sind.  Bei billigen Erotik-Shop-Pumpen kann es schon zu Verletzungen kommen und meist sind auch keine qualifizierten, also geprüften, Stauringe dabei.

Name: Berge
Frage: Ich habe schon seit etwa 1 Jahr keine Morgenerektion mehr. Vorher war dies sehr angenehm, um "Frühsport" zu betreiben. Kommen Sie wieder, wenn man mit der Pumpe trainiert? Wenn ja, wie lange müßte man damit üben bzw es anwenden? Herzlichen Dank und Grüße

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Berge, die Morgenerektion oder auch nächtliche Versteifungen sind ein gutes Zeichen. Bleiben diese aus, hat sich etwas verändert bei Ihren Schwellkörpern.

Die Vakuumpumpen sind dazu da, künstliche Erektionen mittels eines Unterdruckes (Vakuum um den Penis) zu erzeugen, um diese dann mittels eines  speziellen Stauringes (bis zu 30 Min.) zu halten.

Die Vakuumerektionshilfe ersetzt eine medikamentöse Methode (z.B. Viagra®) oder das SKAT Spritzen.

Sie können mittels einer Vakuumpumpe wieder eine Erektion erzielen und Sexualität haben.  Es kann sein, dass sich Ihre Morgenerektionen auch wieder einstellen, nach einigen Monaten der Anwendung. Martin Kessel

Name: blowed

Frage: Ich muß Medikamente nehmen, warum ich keine oder nur schwer eine Erektion mehr kriege(ADs). Kann eine Vakumpumpe helfen, trotz den ADs?

 

Antwort Martin Kessel:

Ja, eine Vakuumerektionshilfe wirkt zu 95% bei jedem Mann, da es ein physikalisches Wirkprinzip ist. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten Vakuumpumpen daher auch. Hilfsmittelrezept erhalten Sie dazu bei Urologen oder Ihrem Hausarzt.


Name: Imeraj Sokol

Frage: Hallo Herr Kessel,

Ich habe ein riesen Problem. Ich leide zur Zeit an Impotenz. Ich nehme seroquel und gabapentin und pipamperon. Gabapentin habe ich heute letztes mal genommen nach reduktion sero abends 100mg pipam, abends 80 mg. Hat es was mit den medis zu tun oder woran kann das liegen? Ich bin 31 jahre alt und leide an starken Schlafstörungen, deshalb diese medis. 

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Imeraj Sokol, Sie können eine Vakuumerektionshilfe nutzen, unabhängig von der Frage der Nebenwirkungen der Medikamente, die Sie einnehmen. Die Vakuumtherapie wirkt rein physikalisch mittels Unterdruck um den Penis und schafft damit künstlich eine Erektion, die dann mittels Stauring gehalten werden kann. Es gibt keine Wechselwirkung zwischen Ihren Medikamenten und der Anwendung einer Vakuumerektionshilfe. Freundlicher Gruß, Martin Kessel

Name: Famer

Frage: Hallo Herr Kessel,

Ich habe mehrere Fragen:

1. Hilft eine Pumpe die erektile Dysfunktion zu heilen?

2. Kann durch die Benutzung der Pumpe die ED schlimmer werden?

3. Macht sie härtere  Erektionen?

Danke für Ihre Antworten.

Antwort Martin Kessel:

Hallo Herr Famer,

1) Ja, bei Zustand nach Prostata OP helfen Vakuumerektionshilfen zu heilen, d.h. das häufigere Durchbluten des Penis (Schwellkörpertraining) führt post-operativ zur rascheren Heilung und geringeren Inkontinenz. Eine Heilung der ED (Erektilen Dysfunktion) als solchen mittels Pumpe gibt es nicht, jedoch eine Verbesserung.

2) Die Anwendung einer Vakuumerektionshilfe kann eine ED nicht schlimmer machen. Das Gegenteil ist der Fall.

3) Aufgrund des physikalischen Wirkprinzips ja, denn der medikamentöse Ansatz funktioniert nicht bei jedem ED betroffenen Mann. Ein „Nachpumpen“ d.h. ein zweites Mal Unterdruck machen, wenn schon der Stauring auf dem Penis sitzt, bringt eine feste Erektion, im rechten Winkel abstehend vom Körper.


 

Name: Karl Heinz Meier

Frage: Hallo Herr Kessel, ich bin schon seid Jahren aktiver Pumper. Hört sich komisch an, ich kam durch meinen Hals-Nasen-Ohren Arzt dazu. Damals hatte ich ein mächtig vergrößertes Zäpfchen, das operiert werden musste. Er erklärte mir, das ich immer im Mundraum sauge und es sich deshalb fast verdreifacht hat. Er meinte, das sich jedes Gewebe so vergrößern ließe. So kam ich auf die Idee und laß mich ein. Ich pumpe mittlerweile gut sieben Jahre. Ich vergrößerte mein Glied um gut 2cm in der Länge und 3cm im Umfang. Dann fing ich an Wachstumshormone zu nehmen. Bin BBler, anderes Thema. Danach nahm ich nochmal in Länge 4cm und 2cm im Umfang zu. Ich weiß nicht, ob der Zuwachs auch ohne HGH gekommen wäre. Nun gut, egal. Seid gut einem Jahr tut sich gar nichts mehr. Können sie mir einen Tipp geben, wie ich weiteres Wachstum erreiche?

Danke

P.S. Eine gewisse Vergrößerung kam allerdings auch durch die bessere Erektion, die ich durchs Pumpen bekam.

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Meier, die Vakuumtherapie bei erektiler Dysfunktion (ED) ist ein seit über 30 Jahren bewährtes Verfahren zur Erlangung einer künstlich gebildeten Erektion und deren Erhaltung mittels passender Stauringe. Eine Langzeitstudie, publiziert in 2013 in den USA, bestätigte ihre Erfolge und geringen Nebenwirkungen.

Die von Ihnen beschriebene Anwendung mit dem Ziel einer Penisvergrößerung ist vielleicht individuell beobachtbar, jedoch m.E. in keiner Studie bisher nachgewiesen. Das regelmäßige „Schwellkörpertraining“, also Füllen der penilen Schwellkörper mit Blut mittels einer Vakuumerektionshilfe (Pumpe) führt natürlich zu einer besseren Durchblutung des Penis. Eine Vergrößerung ist jedoch häufig eine subjektive Feststellung. Ein Penis, der häufiger gut durchblutet ist, hat natürlich verbesserte Grundvorausetzungen eine Erektion zu bilden und zu halten. Nachgewiesen und empfohlen ist diese Form des Schwellkörper-Trainings nach vollständiger operativer Prostataentfernung, die medizinisch radikale Prostatektomie heißt. Schwellkörper-Training verbessert nachweislich die Heilerfolge und reduziert Inkontinenzprobleme. Außerdem verhindert es die so genannte Inaktivitätsatrophie, die Schrumpfung des Penis durch zu seltene "Benutzung".

Einen Tipp zu zusätzlichem Peniswachstum kann ich leider nicht geben. - Martin Kessel

Name: Stefan

Frage: Ich hatte 13 Jahre lang keinen Geschlechtsverkehr mit Partnerin, nur Handbetrieb. Nach jetzt einem halben Jahr aktiven Sexlebens mit Partnerin sagte sie mir, dass mein Penis gewachsen sei. Ich hab's nachgemessen und es stimmt. Was mich noch stört, ist die Härte. Bekommt man das mit einer Vakuumpumpe wieder so hin, wie in den 20'ern (bin jetzt 42)? Wenn ja, gibt es dafür eine spezielle Pumpe oder sind alle gleich gut geeignet? Ich würde mich über eine verständliche Antwort freuen. Herzliche Grüße

 
Antwort Martin Kessel:

Herr Stephan, falls Sie keine Medikamente einnehmen oder eine Erkrankung haben, dürften Sie mit Anfang 40zig eine weitgehende normale Festigkeit erreichen. Eine Vakuumpumpe mit der Nutzung eines Stauringes scheint mir nicht notwendig zu sein. Ein Schwellkörpertraining mittels einer Vakuumerektionshilfe wird vermutlich auch nicht notwendig sein, da Sie „normal GV haben“  und keine Impotenz.

Entspannen Sie sich mit Ihrer Partnerin und entdecken dabei die immer wieder neuen Erfahrungen, die die Sexualität uns bringt. - Martin Kessel

Name: Klaus

Frage: Sehr geehrter Herr Kessel, ich habe seit 2010 Parkinson, Bluthochdruck und seit 2 Jahren Polyneuropathie und Schlafapnoe. Nach mehreren Versuchen mit PDE5-Hemmern habe ich mich vor Kurzem für Ihr Manual erection system entschieden, bei dem ich noch in der Probierphase bin. Mein Penis wird nach mehreren Pumpern so groß, dass er vom Durchmesser unten klemmt, außerdem noch ein bisschen Pumpen, und die Länge wird fast vollkommen ausgenutzt. Ist das normal, oder brauche ich das Erweiterungsset? Die Härte ist gut, nur die Festigkeit hinter dem Stauring lässt zu wünschen übrig, gibt es da einen Tipp von Ihnen? Auch möchte ich die Pumpe als Schwellkörpertrainer nutzen - aber wie oft, wie lange und wie überhaupt, weiß ich nicht. Ihr Rat wäre gut, Danke.

Antwort Martin Kessel:

Sehr geehrter Herr Klaus, vielen Dank für Ihre klaren Fragen, die ich gerne beantworte.

Sie können das manuelle Gerät zum Schwellkörpertraining benutzen, eine Verletzungs- oder Schädigungsgefahr besteht nicht. Offenbar entwickelt die Vakuumerektionshilfe bei Ihnen eine sehr starke Erektion. Durch Weglassen der Führungshülse 2 und Aufspannen des Stauringes direkt auf den Zylinder bekommen Sie etwas mehr Platz, um das Glied leichter im erigierten Zustand herauszuziehen.

Das Erweiterungs-Set wird selten gebraucht und ist sehr groß. Die Festigkeit nach Entfernen der Pumpe können Sie verbessern durch das sog. Nachpumpen: Nachdem der Ring bereits auf dem Penis ist, nochmals den Zylinder (ohne die grauen Führungshülsen) mit Pumpenkopf über den Penis führen und nochmals Unterdruck machen. Nun wandert nochmals zusätzlich Blut in die Schwellkörper, dieses kann jedoch nicht zurück. Ergebnis: Versteifung ist besser. -  Alles Gute!  Martin Kessel

 

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