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Geändert am: 17. Januar 2016

Das beste Stück des Mannes – Fakten, die nicht jeder kennt

Written by  menscore, Published in Allgemeines
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Das beste Stück des Mannes – Fakten, die nicht jeder kennt © feelphotoartzm - Fotolia.com

Was man mit dem Penis alles machen kann, das dürfte den meisten bekannt sein. Doch es gibt einige Fakten, die nicht gemeinhin bekannt sind, etwa der Umstand, dass es während des Geschlechtsverkehrs zu einem Penisbruch kommen kann, eine nie enden wollende Erektion oder etwa Wellness-Programme für den Penis. Hier also ein paar Fakten rund um das beste Stück!

Knochenbruch ganz ohne Knochen

Der Penis besitzt keine Knochen, dafür jedoch mit Blut gefüllte Schwellkörper bei einer Erektion. Zu hartes Drücken oder Biegen kann daher tatsächlich zu einem Bruch führen, indem die derbe Haut der Schwellkörper reißt. Unbemerkt bleibt ein solcher „Bruch“ nicht. Zum einen, weil es sehr schmerzhaft ist und zum anderen, weil das Reißen mit einem unschönen Knallgeräusch einhergeht. Der Penis schwillt danach an und kann Blutergüsse aufweisen. Ein Arztbesuch ist in einem solchen Fall unbedingt notwendig.

Wissenswertes zur Erektion

Zum Thema Erektion gibt es ebenfalls interessante Fakten. So gibt es beispielsweise sogar Babys im Mutterleib, bei denen Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass sie bereits eine Erektion haben. Einen sexuellen Hintergrund haben diese wahrlich nicht, sondern beruhen allein auf Stimulation.

Erektionen können nicht nur bereits sehr früh anfangen, sondern auch scheinbar ewig andauern. Eine Dauererektion wird als Priapismus bezeichnet und bedarf in jedem Fall ärztlicher Behandlung. Die Gründe hierfür können vielseitig sein, angefangen bei Verletzungen über Drogenmissbrauch bis hin zu Spinnenbissen.

Und schließlich gibt es noch die Erektion im Schlaf, die sogenannte „Morgenlatte“. Zwischen drei und fünf Erektionen hat jeder Mann innerhalb einer Nacht. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt, jedoch werden nächtliche Erektionen als Zeichen für einen gesunden Penis angesehen. Bei sexuellen Problemen kann darauf geachtet werden, ob es zu nächtlichen Erektionen kommt. Ist dem so, sind die sonst eintretenden Erektionsstörungen bei jungen Männern wahrscheinlich eher stress- oder angstbedingt, bei Männern ab dem mittleren Alter wird die Wahrscheinlichkeit für körperliche Ursachen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten größer.

Besser zu zweit als allein

In Sachen gesundheitlicher Vorteile schlägt Sex Masturbation um Längen. Experten sind sich zwar nicht schlüssig darüber, wieso dies so ist, jedoch scheint es für den Körper einen deutlichen Unterschied zu machen, ob man mit dem Partner Sex hat oder masturbiert. So wird beim Sex deutlich mehr und auch gesünderes Sperma produziert als bei der Masturbation. Der Körper lässt sich hier also nichts vormachen.

Die Sache mit der Größe

Viele Männer halten ihren Penis für kleiner als er eigentlich ist. Ganz einfach, weil sie aus einem ungünstigen Winkel auf ihn herabsehen. Von oben betrachtet wirkt er deutlich kürzer als er ist. Auch durch Bauchfett kann etwas von der Penislänge verdeckt werden, was ihn bei einer Selbstbetrachtung kürzer scheinen lässt. Wen diese Tatsache nicht beruhigen kann, der leidet unter Umständen sogar unter Dysmorphophobie. Dies zeigt sich in einer regelrechten Obsession über die vermeintlich zu kleine Größe des eigenen Glieds. Vergleichbar ist dies in etwa mit einer dünnen Person mit Essstörung, die sich selbst weiterhin als zu dick wahrnimmt. Im Übrigen sagt weder die Größe der Füße, noch der Hände oder der Nase etwas über die Penislänge eines Mannes aus.

Unebenheiten am Glied

Wer sich seinen Penis etwas genauer ansieht, stellt unter Umständen eine Art Gänsehaut fest. Dies ist in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Manchmal handelt es sich bei den Unebenheiten auch lediglich um Pickel oder eingewachsene Haare. Sobald jedoch ungewöhnliche, schmerzhafte oder blutende Unebenheiten zu sehen sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch, dass der Penis ein wenig zur Seite neigt, ist nicht weiter unnatürlich oder besorgniserregend. Nur wenn im erigierten Zustand eine deutliche Krümmung zu sehen ist, sollte man den Arzt konsultieren.

Der Penis und der Schönheitswahn

Es soll tatsächlich ein Wellness-Angebot geben, das sich speziell dem männlichen Glied widmet. Hier werden Laser eingesetzt, um Haare, Falten und Verfärbungen zu entfernen. Ob dies in medizinischer Hinsicht empfehlenswert ist, bleibt fraglich. Das Angebot zeigt jedoch, dass der Schönheitswahn auch vor dem Penis nicht Halt macht.

Und wenn es schon um die Optimierung des besten Stückes geht, kann an dieser Stelle erwähnt werden, dass viele Männer ihren Penis am liebsten in einer Operation vergrößern lassen würden. Ob der Unterschied von durchschnittlich weniger als einem Zoll den Aufwand rechtfertigt, muss dabei jeder für sich selbst entscheiden. Zumal auch die möglichen Risiken eher abschrecken dürften. Denn bleiben Narben, können diese den Penis sogar wieder verkürzen, da sich das Narbengewebe zusammenzieht.

Größe und Form verändern sich regelmäßig

Dies gilt im Übrigen auch was die Temperatur angeht. Denn Hoden können sehr empfindlich auf Wärme und Kälte reagieren. Kühlen die Hoden ab, ziehen sie sich zurück zum Körper, um die Temperatur wieder nach oben zu fahren. An heißen Sommertagen dagegen hängen sie eher niedrig, um sich abkühlen zu können. Der Körper geht hier ausgesprochen clever vor und das nur, um die Hoden und damit das Sperma gesund zu halten. Auch die Größe des Penis kann sich im nicht erigierten Zustand verändern, etwa bei starker körperlicher Anstrengung oder bei Angst. Dies liegt daran, dass der Körper den Blutfluss umleiten kann und zwar dorthin, wo er meisten benötigt wird.

Wie oft ist zu oft?

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie oft es eigentlich gesund ist, zu masturbieren und ob es hier ein „zu oft“ gibt, der kann beruhigt werden. Es gibt keine Zahlen die belegen, wie ein gesundes Masturbationsverhalten aussieht. Wer gerne und viel selbst Hand anlegt, kann dies problemlos tun. Bedenken sollten nur aufkommen, wenn Schule, Job oder Beziehungen unter dem eigenen Masturbationsverhalten leiden. In jedem Fall sollte man die Zeit genießen, in der man noch so kann, wie man möchte. Denn statistisch gesehen haben 70 % der Männer ab 70 erektile Dysfunktionen. Es muss zwar nicht, kann aber jeden treffen. Meist sind diese Probleme ein Anzeichen für andere Erkrankungen, denen man sich widmen sollte, etwa Bluthochdruck oder Diabetes.

 

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