Wussten Sie schon?
Geändert am: 01. Oktober 2017

Hartnäckiges Bauchfett loswerden

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Hartnäckiges Bauchfett loswerden © photophonie - Fotolia.com

Es gibt gute Gründe, dem Bauchfett (Viszeralfett) den Kampf anzusagen, denn es hat auf den Körper besonders ungesunde Auswirkungen. So kann es zum Beispiel zu einem Anstieg von Blutdruck und Blutzucker führen, aber auch die Blutfettwerte leiden darunter. Das Fettdepot befindet sich in der freien Bauchhöhle, wo es eng um innere Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Niere herum wächst.

Vor allem die Ernährung spielt eine Rolle

Machen sich Speckröllchen am Bauch bemerkbar, liegt dies meist auch daran, dass die falschen Lebensmittel gegessen werden. Denn es gibt Nahrungsmittel, die Bauchfett fördern und wiederum Speisen, die dabei helfen können, es abzubauen. Ballaststoffe etwa, wie sie u. a. in Vollkornprodukten, Nüssen und Bohnen zu finden sind, können helfen, Bauchfett abzubauen. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass es nicht das eine „Super Food“ gibt, das Bauchfett schmelzen lässt. Und auch durch Sport lässt sich diese Art Fett oft nur schwer verschwinden. Es ist allerdings insgesamt ratsam, seine Essgewohnheiten zu verbessern und regelmäßige Aktivitäten in den Tagesablauf einzubauen. Gesättigte Fette, wie sie in tierischen Lebensmitteln, Kokos- und Palm-Öl sowie Vollfett-Milchprodukten zu finden sind, sollten reduziert werden. Bei der Auswahl der Lebensmittel kann ein Blick auf die Nährwerttabellen helfen, um zu entscheiden, ob sie für den Körper gut sind oder nicht. „Bessere“ Fette stammen von pflanzlichen Lebensmitteln und Fisch, wie etwa Thunfisch, Lachs oder Makrele, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

Sport ja, aber den richtigen

Nicht jede sportliche Aktivität trägt dazu bei, gezielt Bauchfett abzubauen. So haben Untersuchungen gezeigt, dass einige wenige, aber dafür sehr intensive Sporteinheiten, diesbezüglich die besten Resultate bringen. Zum Beispiel ein 30-Sekunden-Sprint oder eine intensive Klimmzug-Einheit. Das ist nicht nur besonders effektiv, sondern lässt sich auch besser in den Tagesablauf einbauen als ausgedehnte Trainings. Wer auf sein regelmäßiges Training nicht verzichten möchte, kann dieses noch um einige intensive Einheiten ergänzen. Es kann beschleunigt und härter trainiert werden, dann fällt man wieder in ein gemächlicheres Tempo zurück und wiederholt den Vorgang. Zudem lässt sich sagen, dass Krafttraining besser gegen Bauchfett wirkt als Aerobic-Übungen. Krafttraining sollte also beispielsweise dem Radfahren vorgezogen werden, wenn es gezielt darum geht, Bauchfett zu bekämpfen. Denn mit Krafttraining werden Muskeln aufgebaut, und Muskeln verbrennen selbst im Ruhezustand Fett.

Auf einen gesunden Schlaf achten

Sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf fördert Bauchfett. Wer weniger als fünf Stunden oder mehr als acht Stunden schläft, neigt eher dazu, ungesundes Fett anzusammeln. Die empfohlene Schlafdauer liegt daher bei sechs bis acht Stunden. Wer Probleme beim Durchschlafen hat, sollte versuchen, etwas früher ins Bett zu gehen, sich zu entspannen, den Raum etwas herunterzukühlen und stressreiche Aktivitäten wie E-Mails schreiben vor dem Zubettgehen zu vermeiden.

Wer sich insgesamt gestresst fühlt, sollte für sich passende Entspannungsübungen finden, zum Beispiel Meditieren, Musik hören oder ein Work-Out. Denn wer gestresst ist, neigt dazu, mehr Fett und Zucker zu sich zu nehmen. Und auch das Stresshormon Cortisol, das in solchen Situationen freigesetzt wird, fördert die Entstehung von Bauchfett. Ein entspannter Lebensstil ist also nicht nur für das Wohlbefinden wichtig, sondern verhindert auch Viszeralfett. Zudem gilt: Wer sehr gestresst ist, schläft weniger und trinkt häufiger Alkohol, wodurch sich zusätzlich Bauchfett bilden kann. Wer sich für einen entspannteren und gesünderen Lebensstil entschieden hat, sollte natürlich auch das Rauchen aufgeben. Rauchen sorgt nämlich auch dafür, dass Fett im eher am Bauch gespeichert wird, statt an Hüften und Oberschenkeln.

Radikallösungen helfen hier nicht weiter

Zuletzt sollte noch bedacht werden, dass auch die kosmetische Chirurgie bei Viszeralfett an ihre Grenzen stößt. Bei Fettabsaugungen wird nur das oberflächliche Fett unterhalb der Bauchdecke entfernt, nicht das Viszeralfett, das sich unter den Bauchmuskeln, also noch tiefer befindet. Ebenfalls Zeitverschwendung sind Crash-Diäten. Zumal die meisten Abnehmwilligen diese harten Diätformen oft nicht durchhalten und schnell wieder in alte Ernährungsmuster fallen. Besser ist es, eine langsame aber dafür stabile Umstellung der Ernährung oder des gesamten Lebensstils zu erzielen. Hiermit lassen sich die besten und langfristigen Ergebnisse erzielen.

 

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