Wussten Sie schon?
Geändert am: 05. Juli 2015

Ärztelatein übersetzt

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
Aus der ärztlichen Redaktion
 
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Englisch und Französisch? Kann jeder. Aber wie steht es mit Ihrem Ärzte-Latein? Verstehen Sie locker, was Ihr Arzt sagt, oder kommt Ihnen davon vieles spanisch vor? Hier eine Auswahl wichtiger medizinischer Begriffe und ihre Bedeutung.  

Adenom

Gutartige Wucherung von Drüsen, wie etwa der Prostata. 

Adenomektomie 

Entfernung von vergrößertem Drüsengewebe. 

Agonadismus 

Angeborenes Fehlen der Hoden (Gonaden = Keimdrüsen). 

Androgenblockade 

Die Blockade der Bildung von Männlichkeitshormonen (Androgenen, insbesondere Testosteron) zur Therapie von Prostatakrebs. Das ist sinnvoll, da Androgene das Krebswachstum fördern. 

Andrologen 

Ärzte, die sich auf Männerkrankheiten spezialisiert haben. 

Aphrodisiaka 

Mittel, denen eine Lust steigernde Wirkung nachgesagt wird, meist Lebensmittel, wie etwa Austern. 

Aspermie 

Im Ejakulat sind keine Spermien vorhanden. 

Biofeedback-Training bei Inkontinenz 

Gerät, das die Aktivität der Beckenbodenmuskeln optisch oder akustisch anzeigt. Dazu wird ein Analsensor, eine kleine Sonde im Analkanal eingebracht. Dadurch soll eine Stärkung des Schließmuskels erreicht werden, um den Harn besser halten zu können. 

Biopsie 

Entnahme von Gewebe zur Untersuchung von Körperzellen.  

Benigne Prostatahyperplasie (BPH) 

Gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) 

Eichel 

Peniskopf, Penisspitze 

Ejaculatio praecox 

Vorzeitiger Samenerguss 

Epispadie 

Der Harnröhrenausgang ist nicht in der Penisspitze, sondern an anderer Stelle. 

Erektile Dysfunktion (ED)

Der Penis wird nicht steif oder bleibt es nicht lange genug, auch als Erektionsstörung oder Impotenz bezeichnet. 

Hodentorsion 

Verdrehung eines Hodens um seinen Samenleiter. 

Induratio penis plastica (IPP) 

Krankhafte Penisverkrümmung 

Inkontinenz 

Die Unfähigkeit, den Harn zu halten. 

Infertilität 

Unfruchtbarkeit, Unfähigkeit Kinder zu zeugen. 

Kastration 

Verlust der Hoden durch Unfall oder Operation. Auch der Entzug der männlichen Geschlechtshormone durch medikamentöse Maßnahmen wird Kastration genannt (chemische Kastration). 

Cryokonservierung 

Tiefkühlkonservierung von Zellen oder Gewebe (z. B. von Sperma) in flüssigem Stickstoff zur späteren Verwendung. 

Lues 

Ein anderer Name für die Geschlechtskrankheit Syphilis. 

Libido 

Sexualtrieb, Lust auf Sex 

Metastasen 

Tochtergeschwülste eines Tumors. Krebszellen können von ihrem ursprünglichen Entstehungsort in andere Organe wandern und neue Krebsherde bilden. 

Nykturie 

Häufiger nächtlicher Harndrang 

Onanie 

Sexuelle Befriedigung von Männern in Handarbeit (auch Masturbation)

Orchiektomie 

Entfernung eines Hoden 

Orgasmus 

Sexueller Höhepunkt. Kommt übrigens nicht von „Müssen“ sondern von „Orgie“ 

Paraphimose 

Enge Vorhaut, die in die Furche zwischen Eichel und Penisschaft rutscht und die Eichel abschnürt („Spanischer Kragen“) 

Phimose 

Verengte Penisvorhaut 

Priapismus 

Schmerzhafte Dauererektion (von mindestens vier Stunden) 

Prostata 

Auch Vorsteherdrüse genannt, gilt als männlicher G-Punkt. Produziert eine Flüssigkeit, die die  Spermien aus der Säurestarre holt.

Prostatektomie 

Operative Entfernung der Prostata, besonders bei Krebsbefall 

Prostataspezifisches Antigen (PSA) 

Wird vermehrt im Alter und bei Krankheiten der Prostata gebildet, vor allem bei Prostatakrebs 

Rektale Untersuchung 

Abtasten der Prostata vom Enddarm aus, mit Finger oder Ultraschallsonde 

Retrograde Ejakulation 

Das Ejakulat wird nicht nach außen, sondern in die Harnblase gepumpt 

Screening-Untersuchung 

Gezielter Suchtest für Krankheiten, zB der PSA-Test zur Feststellung von Prostatakrebs 

Scrotum 

Hodensack, Eierbeutel 

Seminom 

Häufigster bösartiger Hodenkrebs bei jungen Männern 

Sexualhormone 

Hormone, die die männliche und weibliche Sexualität und Fruchtbarkeit beeinflussen. Weibliche Sexualhormone sind insbesondere Östrogene und Gestagene; männliche Sexualhormone insbesondere Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT), Androstendion. 

SKAT 

Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, bei der der Patient sich selbst ein Medikament in den Schwellkörper des Penis injiziert, um eine Erektion zu bekommen. 

Smegma 

Käsige Substanz zum Schutz der Eichel, die sich unter der Vorhaut bildet.

Spermiogramm 

Summe der Befunde bei Untersuchung des Ejakulats, insbes Anzahl, Beweglichkeit und Strukturaufbau der Spermien. 

Sterilisation/Vasektomie 

Operative Durchtrennung der Samenleiter, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. 

Sterilität 

Unfruchtbarkeit 

Transurethral 

Bedeutet „durch die Harnröhre“, etwa als Weg für eine endoskopische Untersuchung oder Operation. 

Tumeszenz 

Längen- und Umfangszunahme des Penis durch verstärkten Bluteinfluss in die Schwellkörper.

Ulcus molle 

Weicher Schanker. Eine Geschlechtskrankheit, die mit rötlichen, schmerzhaften Geschwüren an den Geschlechtsorganen einhergeht.

Vaginismus 

Verkrampfung des Scheideneingangs bei Berührung oder dem Versuch einzudringen, oft psychisch bedingt. 

Zystitis 

Harnblasenentzündung 

Zystoskopie 

Blasenspiegelung 

Zytologie 

Mikroskopische Untersuchung einzelner Zellen 

 

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