Wussten Sie schon?
Geändert am: 13. November 2014

Männergesundheit beginnt beim Jungen

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Teenager zeigt Daumen hoch © klickerminth - Fotolia.com

Weltmännertag am 3. November, internationaler Männertag am 19. November, die weltweite Kampagne für Prostatakrebs- forschung „Movember“, und nun rufen auch die Urologen Männer dazu auf, ihrer Gesundheit mehr Beachtung zu schenken.

Das starke Geschlecht wird gesundheitspolitisch noch immer stark vernachlässigt. Deshalb appellieren die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) an Männer, ihre Gesundheitskompetenz zu schärfen und vorhandene Gesundheitsangebote besser zu nutzen - und zwar in jeder Altersgruppe. Sie selbst halten dafür diverse Ratgeber sowie ein umfangreiches Angebot medizinischer Informationen für Interessierte und Patienten auf ihrer Website (www.urologenportal.de) vor und setzen sich mit regelmäßigen Laienforen für die öffentliche Aufklärung ein.

Männergesundheit beginnt bereits beim Jungen, betonen die Urologen. Praktisch bedeutet das zum Beispiel die frühzeitige Feststellung medizinischer Fehlbildungen, die Einhaltung eines altersgerechten Impfplans, rechtzeitige Aufklärung über Verhütung und sexuell übertragbare Infektionen sowie die Aufklärung über Selbstuntersuchung zur Früherkennung von Hodenkrebs. „Männliche Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Männergesundheit langfristig zu verbessern“, sagt DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch. „Wir wollen die Jungen frühzeitig sensibilisieren und ihr Gesundheitsbewusstsein wecken, sodass der Gang zum Arzt so selbstverständlich wie bei Mädchen und Frauen wird.“ Zu diesem Zweck engagieren sich DGU und BDU derzeit auf zwei Ebenen. „Zum einen sind wir dabei, eine Jungensprechstunde in urologischen Praxen zu etablieren, die den Jungen auch in der Pubertät einen ärztlichen Ansprechpartner bietet und damit eine Lücke im Männerleben schließt“, so BDU-Pressesprecher Dr. Wolfgang Bühmann. Zum anderen kooperieren die Urologen mit der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. bei der gesundheitlichen Bildung von Jungen in Schulen.

Was Männer im Laufe ihres Lebens zur „Prävention urologischer Erkrankungen“ von Blase, Nieren und Prostata, für Potenz und Fruchtbarkeit tun können, bringt der gleichnamige Ratgeber von DGU und BDU auf den Punkt. Aufklärung über Prostatakrebsfrüherkennung empfehlen Deutschlands Urologen allen Männern ab 45 Jahren. Nicht zuletzt appellieren die Experten für Männergesundheit, altersbedingte urologische Erkrankungen des Mannes wie die gutartige Prostatavergrößerung, Testosteronmangel oder die Erektile Dysfunktion im Sinne einer guten Lebensqualität und der Vermeidung von Folgeerkrankungen abklären und behandeln zulassen.

Weitere Informationen und alle Ratgeber der Urologen finden Interessierte jeden Alters auf www.urologenportal.de

 

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