Wussten Sie schon?
Geändert am: 20. Oktober 2014

Ratgeber vom Macho-Coach: Lümmel Luder Lust

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
 
Banane als Symbol für Lust © Irene Repp

Bei dem Ratgeber „Lümmel Luder Lust“ handelt es sich um „einen unzüchtigen Ideenratgeber“. Die Autoren erzählen erotische Geschichten in mehreren Episoden – vom Kind über den Jugendlichen bis hin zum Erwachsenen, wobei sie sinnliche Geheimnisse preisgegeben und Tabus brechen.

Dem Vorwort des Buches ist – gewissermaßen als Motto – folgende Feststellung vorangestellt: „Frauen heiraten Männer in der Hoffnung, dass sie sich danach verändern – tun sie aber nicht! Männer heiraten Frauen in der Hoffnung, dass sie sich danach nicht verändern – tun sie aber!“

Und genauso flott geht es weiter. Durch die Figuren Anouk und Ayk, die sich in einem Café kennenlernen, erzählen die Autoren ihre Geschichten, vollgespickt mit Tipps und Ideen für ein lustvolleres Zusammenleben. Aber machen Sie sich selbst ein Bild! Dafür bekommen Sie hier die Einleitung und den Beginn aus dem zweiten Kapitel des Ratgebers als Appetizer.

„Geburten sind stets etwas Besonderes. Eines Tages lag ich auf meinem Bett und erlebte eine Art besonderer Geburt. Ich steckte etwas schon immer Vorhandenes, mir bis dahin jedoch nicht in den Ausmaßen Bewusstes, in die Besucherritze meines Bettes, und dieses Etwas verleitete mich ständig dazu, meine Hüften mehr oder weniger heftig auf und ab und hin und her zu bewegen. Mein „hartes Etwas“ war geboren. Die Geburt dieses „Etwas“ war ein besonderes Ereignis, sozusagen eine neue Dimension in meinem Leben. Neben meinem Gehirn trat ein Organ zu Tage, das mein Leben so stark beeinflusste, dass ich es fortan auf einen besonderen Namen taufte.

Dieses Ding mit dem besonderen Namen beschäftigte mich seitdem sehr intensiv und eindringlich. Es hatte noch mehr Macht über mich, als ich es jemals zu glauben wagte, denn es war in der Lage, meine Körperfunktionen auf den Kopf zu stellen, sämtliche Vernunft und Vorsicht nebst komplettem Verstand auszuschalten, denn wenn das Ding mit dem besonderen Namen meinte, sich aufrichten zu müssen, ging es nur noch um eines: Wie kriege ich es kurz und klein? Mit zunehmender Praxis erfuhr ich, dass es nur einen wirklichen Weg gab, meine Ruhe zurückzugewinnen. Ich musste das „Etwas“ seiner Natur entsprechend zufriedenstellen. Dies beflügelte zunehmend meine Kreativität.

Wenn ich so zurückblicke, war es gleichsam interessant wie auch kompliziert, sich dieser Herausforderung zu öffnen, zu stellen und sie zu leben. Denn dieses „Etwas“ verlangte ab einem gewissen Punkt des Lebens nicht nur nach purem Kleinkriegen, etwas, das mit zunehmendem Alter an Reiz verlor, sondern es wollte kleingekriegt werden, was gleichbedeutend war mit: Ich will, dass jemand anderes es kleinkriegt. Erschwerend kam hinzu, dass es ab einer gewissen Phase nicht nur darum ging, dass jemand anderes es kleinkriegte, sondern sich Vorlieben über die Art und Weise des Kleinkriegens entwickelten.

Diese Erfahrung war gleichzeitig der Startschuss für ein Leben, das an Kompliziertheit nicht oder kaum zu übertreffen war. Mein „Etwas“ zu beruhigen, entwickelte sich zu einer echten Full-Time-Lebensaufgabe, aus der es, wie es schien, kein Entrinnen geben sollte. In Arbeitsstunden umgerechnet, arbeitet jeder Mensch ca. 40 Stunden pro Woche. Dieses sich ständig aufrichtende Ding jedoch beschäftigte mich mindestens 120 Stunden die Woche, und das orts- und zeitunabhängig. Keine Gewerkschaft schaltete sich ein, kein Gesetz schützte mich. Ich war ein Betroffener, ein Opfer der Evolution, die ich im Gegensatz zu so manchem Mitbewohner des Planeten Erde weder durch Ignoranz noch durch Überzeugungen stoppen wollte. Für mich warf sich die alles entscheidende, mein Leben unsagbar beeinflussende Frage auf, ob dieses „harte Etwas“ an mir hing oder ich an ihm. Oft sah ich vor meinem inneren Auge den Slogan an einem Wolkenkratzer hängen: „Hängt der Mann am Schwanz oder der Schwanz am Mann?“

Nun bin ich in einem „reiferem Alter“ und möchte über eine Lebensaufgabe berichten, die in einer Besucherritze begann und mich selbst jetzt noch dazu verleitet, innerlich grinsend den Kopf zu schütteln oder mir am selben zu kratzen, wenn ich auf die wundervollen Entdeckungen wie auch an die Momente höchsten Genusses oder auch Leidens in meinem Leben zurückblicke:

Die Geburt und der Weg meiner Begierde, oder das was landläufig Sex, Lust, Hingabe oder wie auch immer genannt wird. Davon möchte ich erzählen...“

Kapitel 2:  „Pubertierender Hormonjunkie

Zusätzliche Gehirnmasse?

„Ein ganz wichtiger Moment im meinem Leben war ein Gefühl von so großer Macht und Intensität, wie ich es zuvor noch nie kennengelernt hatte. Der Wecker klingelte, und kaum hatte ich die Augen auf, nahm ich dieses lange, harte Teil in der Mitte meines Körpers wahr. Ich war aufgewacht und mit mir dieses harte, fordernde Etwas. Ich stand machtlos davor oder dahinter, je nach Blickwinkel. Es war für mich eine neue, völlig ungewohnte Situation. Dieses harte Etwas fühlte sich irgendwie angenehm unangenehm an. Ich wehrte mich nicht, ich hätte auch gar nicht gewusst, wie ich mich hätte wehren können, sondern suchte augenblicklich nach Erlösung. Ich ließ dem Gefühl freien Lauf. Dieses Gefühl, das dieses harte Teil von meiner Körpermitte verströmte, fühlte sich von Kopf bis Fuß so an, als stände ich unter Strom.“

„Wie kann ich mir das vorstellen?“ fragte Anouk.

„Vergrößern Sie in Gedanken ihre Klitoris um einige Zentimeter und stellen Sie sich vor, ein rauschender Wasserstrahl aus einem Duschkopf würde darauf prasseln.“

„Himmel, ich weiß nicht, ob ich mir das vorstellen will. Das würde ich nicht lange aushalten.“

„Das ist das Gefühl, das mir mein hartes Etwas in dieser Phase ständig gab. Sicherlich war es auch schon vorher da, doch nicht so bewusst und nicht in der Intensität. Was gibt es in solchen Momenten besseres als ständige Verfügbarkeit? 24 mal 7 ist im Business ja längst Normalität, wie Sie wissen, und so fand ich eine willige, ständig verfügbare Freundin, die mir half, dieses harte Etwas wieder auf Normalgröße zu rubbeln. Schön lag meine Erfüllerin da, absolut trocken, aber bereit, was sich jedoch stets änderte, wenn ich dieses Etwas in diese immer verfügbare Erfüllerin gesteckt hatte und ihre noch trockene Ritze überschwemmte. Sie war für mich da, willig nahm diese stets verfügbare Ritze mein hartes Ding auf. Hart stieß ich zu. Mein Atem ging schneller, während sie ruhig und ohne Murren alles über sich ergehen ließ. Es war für mich die Inkarnation einer Erfüllerin meiner Gelüste schlechthin. Ohne Widerworte, ohne Zickigkeit, stets einfach da, wann immer ich wollte. Der Traum eines jeden Mannes, wenn er im Laufe seines Lebens dieses Stadium der Entwicklung nicht hinter sich lassen konnte. Ich stöhnte laut und pumpte meinen Saft in ihre Ritze. Stille, Erlösung, einen Moment Ruhe. Meine Freundin Besucherritze, die aus zwei aneinanderstoßenden Matratzen meines Bettes bestand, war nass und ich glücklich.

‚Ayk, Frühstück ist fertig!‘

‚Ja, Mama, ich komme.‘

Na ja, gekommen war ich ja schon. Mit der Zeit wurde mir das Gerubbel auf meiner Freundin Besucherritze jedoch langweilig. Ich strebte aus männlicher Sicht nach Höherem.“

„Wieso das?“ fragte Anouk mit interessiertem Gesichtsausdruck.

„Ich wusste intuitiv, dass es da noch mehr geben musste. Sie war einfach nicht die Idealbesetzung. Im Laufe der Zeit machte ich die schmerzliche Erfahrung, dass beim fünften oder sechsten Mal am Tag mein hartes Etwas rot wurde und wehtat. Ich war schlicht wundgerubbelt. Nicht ein bisschen wund, nein, richtig wund. Das Material meines Etwas war überbeansprucht. Ich dachte darüber nach, was falsch lief. Ich glaube, es war auf einer Klassenfahrt, die über eine Woche dauerte, und während dieser Klassenfahrt bekam ich neue Ideen, die mich zu neuen Erkenntnissen beflügelten, und mich dazu brachten, mein aktuelles Problem beim Schopfe zu packen.“

Weiterlesen hier:

Lümmel Luder Lust

Cole, Lennart - Neitzel, Roswitha

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten

ISBN-10: 3942408562

ISBN-13: 978-3942408561

14,95 Euro

 

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