Kurioses
Geändert am: 30. September 2014

Hodenbeisser aus der Tiefe

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Piranhas sind die Killer-Fische des Amazonas © iTake Images - Fotolia.com

Ein Vegetarier, der Hoden frisst. Vielleicht, weil eines seiner Hauptnahrungsmittel Nüsse sind? Wir wissen es nicht. Aber wir empfehlen, vorsichtshalber auch in der Ostsee nur in engen Badehosen zu schwimmen.

In der Ostsee wurde ein neuer Bewohner entdeckt: Der Schwarze Pacu oder Mühlsteinsalmler.

Pacus sind als Verwandte der gefürchteten Piranhas eigentlich im Amazonasgebiet in Südamerika heimisch. Trotzdem wurde ein Exemplar gerade von einem Angler aus dem Öresund gezogen. Die Fische haben ein außerordentlich starkes Gebiss, sie sind Vegetarier und ernähren sich üblicherweise von Samen, Früchten und Nüssen - und um die Nüsse zu knacken, brauchen sie die kräftigen Kiefer. So weit, so gut. Allerdings scheinen Pacus ihren sonst fleischlosen Speiseplan hin und wieder um Männerhoden zu erweitern. Es gab in ihrer Heimat schon häufiger Berichte darüber, dass sie Männern die Hoden abgebissen hätten.

In Europa gibt es Pacus nur in Aquarien; woher das Exemplar, das der Hobbyangler an Land zog, stammt, ist noch unbekannt und soll nach Angaben des Fischexperten Peter Rask Møller vom Naturhistorischen Museum in Kopenhagen mit einem DNA-Test geklärt werden. Wahrscheinlich sei der Fisch aus einem Hobby-Aquarium.

Auch schon vor Polen wurden Pacus angeblich gesichtet. Wir schließen daraus, dass Gewässer nur so lange sicher sind, wie niemand seinen privaten Fischbestand in die Ostsee aussetzt. Und weil das nicht verlässlich vorhergesagt werden kann, raten wir zumindest vom Nacktbaden ab. Auch wenn eng anliegende Badehosen keine absolute Sicherheit versprechen, dürften frei herabbaumelnde Hoden definitiv ein leichteres Ziel für die Fische sein.

 
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