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Glossare

Begriff Definition
Überlaufblase (Überlaufinkontinenz)

Bei der Überlaufblase bleibt ständig eine größere Menge Urin in der Harnblase, weil sie nicht entleert werden kann. Wenn der Druck in der Blase durch das große Volumen zu groß wird, kommt es zum Harnträufeln, was vom Betroffenen kaum oder nicht kontrolliert werden kann. Eine häufige Ursache für die Überlaufblase ist die Vergrößerung der Prostata. Aber auch Schädigungen des Nervensystems durch Alkoholismus oder Diabetes können zu dieser Form der Inkontinenz führen.

Ulcus molle

Ulcus molle wird in der Umgangssprache auch „weicher Schanker“ genannt. Es ist eine typische Geschlechtskrankheit, die aber hauptsächlich in den Tropen vorkommt und nur sehr selten in Europa. Wenn man sich mit dem Bakterium angesteckt hat, bilden sich am Penis schmerzhafte Geschwüre.

Ureter

Der Ureter (Harnleiter) ist ein Hohlorgan in Schlauchform von ca. 30 cm Länge. Seine Aufgabe ist es, den Harntransport von den Nieren zur Harnblase zu ermöglichen. Damit das funktioniert, ist der Ureter mit Nierenbecken und Harnblase verbunden.

Urethra

Urethra ist der medizinische Begriff für Harnröhre. Die Harnröhre verläuft auch durch den Penis und sorgt damit dafür, dass der Urin von der Blase nach draußen gelangt. Beim Mann gehört die Harnröhre aber auch zu den Geschlechtsorganen, da auch das Sperma sie als Weg benutzt. Männer haben im Gegensatz zu Frauen eine sehr viel längere Harnröhre (ca. 20 bis 26 cm).

Urethritis

Die Urethritis ist eine Entzündung der Harnröhre, die meist durch Bakterien oder Viren verursacht wird. Symptome einer Urethritis sind Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen sowie manchmal Unterleibsschmerzen.

Urge-Inkontinenz

Man spricht von Urge-Inkontinenz (auch Drang-Inkontinenz), wenn man den Harndrang nicht kontrollieren kann und es zu unfreiwilligem Urinverlust kommt. Eigentlich müsste man sofort zur Toilette, schafft es aber nicht, diese rechtzeitig zu erreichen.

Urin

Der Urin ist zur Ausscheidung von Substanzen, die beim Stoffwechsel anfallen, und die der Körper nicht braucht oder auch die für den Körper schädlich wären. Diese Stoffe werden von den Nieren aus dem Blut gefiltert und zusammen mit Wasser über die Harnwege in die Harnblase und von da über die Harnröhre ausgeschieden. Zum größten Teil besteht Urin aus Wasser. Den kleinen Rest teilen sich u. a. Harnsäure, Harnstoff, Salze, Hormone und andere Stoffwechselprodukte. Urin sollte im Normalfall hellgelb und klar sein. Ist die Farbe dunkler, kann es an einem Flüssigkeitsmangel liegen. Ist er trüb oder lässt sich die Farbe auch durch vermehrtes Trinken nicht aufhellen – oder ist er gar durch Blutbeimengung rot gefärbt, sollte der Urologe weitergehende Untersuchungen durchführen.

Urologe

Ein Urologe ist ein Facharzt für die Harnorgane also der Nieren, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Ein anderes Gebiet des Urologen sind die Geschlechtsorgane des Mannes wie Penis, Hoden, Prostata, Samenleiter und Bläschendrüsen usw.

Urosepsis

Bei einer Urosepsis sind Krankheitserreger über die Harnwege in die Blutbahn gelangt. In der Regel geht der Urosepsis eine Infektion der Harnorgane voraus, wie sie z. B. bei einer Harnstauung entstehen kann. Es kommt zu Fieber mit Schüttelfrost, Durchfall und Erbrechen sowie starken Schmerzen. Unbehandelt ist eine Urosepsis lebensbedrohlich.

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