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Geändert am: 27. Juli 2016

Was sagt die Hodengröße über den Gesundheitszustand aus?

Written by  menscore, Published in Allgemeines
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Was sagt die Hodengröße über den Gesundheitszustand aus? © dinostock - Fotolia.com

Der Fokus der Herren wie auch der Damen liegt meist auf dem Penis als männlichem Geschlechtsteil. Die Hoden, auch Testikel genannt, können jedoch durchaus als das zweitbeste Stück des Mannes bezeichnet werden, schließlich werden in ihnen Sexualhormone und Spermien produziert. Außerdem geben sie aufgrund ihrer Größe sogar Aufschluss über den Gesundheitszustand des Mannes.

 

Große Hoden – große Probleme?

In einer größeren Studie, die über sieben Jahre lief, wurden mehr als 2.800 Männer beobachtet. Nach Studien-Ende konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die Männer mit vergleichsweise großen Hoden ein höheres Risiko mit sich brachten, an Herzerkrankungen zu leiden. Jedoch stammten diese Männer auch aus einer Patientengruppe, die einen höheren Alkoholkonsum pflegte, unter mehr Stress litt und stärker zu hohem Blutdruck neigte. Auch hierdurch lassen sich Herzprobleme begünstigen.

Die Forscher jedoch waren der Ansicht, dass Männer mit größeren Hoden aufgrund des Testosteron-bildenden Hormons (Luteinisierendes Hormon) vermehrt zu Herzerkrankungen neigen. Dieses Hormon, das die Fortpflanzung regelt, regt die Produktion von Testosteron an, welches seinerseits Herzerkrankungen fördern kann.

 

Kleinere Hoden – kleinere Probleme?

Doch wie steht es um Männer mit kleineren Hoden? Was sagen die Testikel hier über deren Gesundheitszustand aus? An einer Universität im südlichen Dänemark fanden Forscher heraus, dass sich von der Hodengröße auf die Schlafqualität eines Mannes schließen lässt. Zuerst wurden etwa 1.000 Männer beobachtet und deren Schlafrhythmus und Schlafgewohnheiten untersucht. Im Anschluss untersuchte man die Testikel der Männer. Männer, die unter Schlaflosigkeit litten, zum längeren Aufbleiben neigten oder einfach unregelmäßig schliefen, hatten vergleichsweise kleine Hoden, die zudem auch noch um 1,6 Prozent mehr deformiert waren.

Ist die Hodengröße nun Ursache oder Folge der Erkrankungen und der ungünstigen Lebensumstände? Die Größe der Hoden selbst ist selbstverständlich nicht dafür verantwortlich zu machen, ob eine Person lange schläft oder nicht. Die Männer, bei denen im Schnitt wenig Schlaf zu verzeichnen war, neigten vor allem auch dazu, einen ungesunden Lebensstil zu pflegen, der u. a. Rauchen und fetthaltiges Essen beinhaltete.

 

Kleinere Hoden – bessere Väter?

Was sich ebenfalls feststellen ließ war, dass sich Männer mit kleineren Hoden deutlich besser in die Kindererziehung einbrachten, sei es beim Windelwechseln oder Baden des Kindes. Hier kann eine Verbindung zwischen kleineren Hoden und einer geringeren Testosteron-Produktion angenommen werden, was Väter offenbar „mütterlicher“ werden lässt.

 

 

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